1. Herren

Oben von links:
Marko Karaula (Nr. 4), Felix Geier (Nr. 2), Jannes Bikker (Nr. 6), Max Berthold (Nr. 84), Kamil Pedryc (Nr. 5), Niklas Mühlenbruch (Nr. 10), Malte Dederding (Nr. 7), Philipp Krause (Nr. 15)

Mitte von links:
Torsten Kathmann (GF Elektrotechnik Kathmann GmbH & Co. KG), Tim Alex (Nr. 9), Udo Falkenroth (Co-Trainer), Volker Mudrow (Trainer), Niklas Wolters (Nr. 13), Otto Rui (GF Fitnessland GmbH)

Unten von links:
Lasse Giese (Nr. 32), Klaas Nikolayzik (Nr. 20), David Suilmann (Nr. 1), Ariel Panzer (Nr. 28), Leon Krka (Nr. 99), Fabian Donner (Nr. 93), Erik Luda (Nr. 8)

 

Tabelle
Spielplan
Torschützenliste


Gegen Oranienburg war mehr drin

Oranienburg. Schade, das hätte anders laufen können! Unsere Drittliga-Männer sind ohne Zählbares aus Oranienburg zurückgekehrt, dabei hätten sie beim Tabellen-Siebten durchaus punkten können. Allein: Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen Sieg, und so mussten sie sich mit 28:30 (11:14) geschlagen geben. „Wir hatten rund 20 Fehlwürfe, allein zwölf in der ersten Hälfte. Das sind eindeutig zu viele. Mit etwas mehr Konstanz geht das Spiel an uns“, erklärte Co-Trainer Udo Falkenroth nach dem Abpfiff. Obwohl der gegnerische Torwart Simon Herold eine starke Leistung zeigte, und obwohl das eine oder andere Mal die Latte oder der Pfosten ein Braunschweiger Tor verhinderte, waren es doch oft die individuellen Fehler, die einen Erfolg verhinderten. Zudem hatten weder Ariel Panzer noch Leon Krka ihren besten Tag erwischt. Überzeugen konnte dagegen - wie schon in der Partie gegen den SC Magdeburg II - Marko Karaula. „Marko hat ein überragendes Spiel gemacht, das war ganz stark“, lobte Udo Falkenroth. Der Kroate traf zwölf Mal und war damit bester Torschütze auf der Platte. Beim Oranienburg HC zeigte sich der Ex-Braunschweiger David Sauß mit acht Toren am treffsichersten. Dass die Brandenburger robust zu Werke gehen, war vor der Partie klar. Das zeigte sich gleich nach dem Anpfiff: Marko Karaula musste das Trikot wechseln, weil es ihm ein gegnerischer Spieler kaputtgerissen hatte. Über die gesamte Begegnung war die Truppe von Trainer Christian Pahl alles andere als zimperlich. Zwar ging der MTV anfangs durch Tore von Philipp Krause und Marko Karaula in Front, doch sollte das 2:1 die letztmalige Führung gewesen sein. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch vor 850 Zuschauern, Braunschweig blieb Oranienburg dicht auf den Fersen. Nur zum Ende der ersten Halbzeit ließen sie den Gastgeber mit drei Toren davonziehen. In Durchgang zwei holten die Löwenstädter wieder auf, in Minute 50 war das Spiel beim 22:22 noch auf Messers Schneide. Doch dann konnten sich die Gastgeber etwas absetzen und retteten ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit. Da die HSG Ostsee, direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, Freitagabend beim Tabellenletzten DHK Flensborg Federn ließ, bleibt der MTV Tabellen-13. Am kommenden Samstag müssen Philipp Krause und Co. bei der HSG antreten - hier müssen dringend Punkte her, um sich etwas Luft zu verschaffen. Mitreisende im Fanbus sind herzlich willkommen. iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (2), Kamil Pedryc, Jürgen Steinscherer, Vlatko Ranogajec, Tim Alex (2), Marko Karaula (12), Niklas Wolters (3), Philipp Krause (4), Klaas Nikolayzik (3), Lasse Giese (2), Max Berthold, Fabian Donner

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Mit Selbstbewusstsein nach Oranienburg

Braunschweig. So nervenaufreibend die Partie am vergangenen Wochenende gegen den SC Magdeburg II auch war - sie dürfte den Braunschweigern jede Menge Selbstbewusstsein eingebracht haben. Und davon können sie einiges gebrauchen, wollen sie die kommende Aufgabe erfolgreich abschließen. Am Samstag müssen unsere Drittliga-Männer nämlich beim Tabellen-Siebten Oranienburger HC antreten. Die Mannschaft von Christian Pahl gehört nicht gerade zu Braunschweigs Lieblingsmannschaften. „Dieses Team liegt uns einfach nicht, da tun wir uns immer schwer“, hatte Klaas Nikolayzik nach dem Hinspiel im Oktober gesagt. Damals unterlag der MTV mit 22:24. Die Partie war eine von der seltsamen Sorte: In Durchgang eins kamen der Kreisläufer und seine Teamkollegen gerade einmal zu sechs mageren Toren. Die zweite Hälfte lief zwar deutlich besser, doch war der Rückstand nicht mehr aufzuholen. Grund für die Niederlage war Oranienburgs Defensive: Die Abwehrleistung ist das Prunkstück der Brandenburger, daran biss sich der MTV die Zähne aus. Dafür läuft es bei der Pahl-Truppe offensiv aktuell nicht wirklich rund. Die vergangenen drei Begegnungen konnte man nicht gewinnen, und das lag vor allem am Angriff. Der Trainer meinte nach der Niederlage vergangene Woche gegen Burgdorf: „Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Saison, wir belohnen uns einfach nicht vor dem Tor. Wenn du so viele freie und klare Bälle verwirfst wie wir heute wieder, dann kannst du einfach nichts holen.“ Hier liegt also Braunschweigs Chance, zumal Oranienburg um den ehemaligen Braunschweiger David Sauß nicht gerade heimstark auftritt: Von den bisherigen elf Saisonsiegen gelangen lediglich fünf vor heimischem Publikum. Und das, obwohl stets um die 800 bis 900 Zuschauer ihre Mannschaft anfeuern. Top-Torjäger ist Linus Dömeland mit 105 Toren, doch meist sind die Oranienburger Treffer auf mehrere Schultern verteilt. Niklas Wolters gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: „Die Mannschaft kommt über eine superstarke Abwehr. Wir werden alles geben, um etwas Zählbares zu holen.“ Wenn es so liefe wie in der vergangenen Saison, wäre alles paletti: Am letzten Spieltag trat der MTV in Oranienburg an und verdarb dem Gastgeber durch einen 27:23-Erfolg den Saisonabschluss. Wiederholung erwünscht! iri

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„Die geilste Halle, die geilste Mannschaft der Liga und weltklasse Fans“

Braunschweig. Noch ist die aktuelle Saison in vollem Gange - doch die Vorbereitungen für die nächste Spielzeit laufen bereits. Wer bleibt, wer geht? Sechs Akteure des aktuellen Kaders haben sich bereits für ein weiteres Jahr beim MTV entschieden, egal, ob die Mannschaft den Klassenerhalt schafft oder in der Oberliga auflaufen wird. Was gab den Ausschlag für eine Vertragsverlängerung? Wir haben nachgefragt. Philipp Krause: Das ist einfach die sympathischste Mannschaft mit der geilsten Halle der Liga! Der Gesamtverein stimmt auch. Man fühlt sich hier so wohl. Tim Alex: Ich bin nun seit sieben Jahren im Verein, fühle mich pudelwohl und freue mich deshalb sehr, ein weiteres Jahr für den MTV aufzulaufen. Die letzten drei Jahre mit dem ständigen Kampf gegen den Abstieg haben uns als Mannschaft und mit den Fans noch mehr zusammenwachsen lassen. Ich genieße jeden Moment, den ich mit den Jungs in und außerhalb der Halle erleben darf und freue mich jetzt schon auf ein weiteres Jahr in der geilsten Heimspiel-Stätte der gesamten Liga, unsere Alte Waage. Lasse Giese: Ich habe mir einige Gedanken gemacht, weil ich nicht wusste, wo es mich beruflich und sportlich nach meiner Ausbildung hintreibt. Aber ich bin zu dem Entschluss gekommen zu bleiben: Die Möglichkeit, hier hochklassig, leistungsorientiert und vor einem weltklasse Publikum Handball zu spielen, hat mir die Entscheidung am Ende leicht gemacht. Ich fühle mich hier superwohl und wertgeschätzt. Nicht nur das Team, auch die familiäre Atmosphäre innerhalb des Vereins tragen einen großen Teil dazu bei. Und Spiele wie das in der VW-Halle zeigen, dass der Handball in Braunschweig immer populärer wird. Ich hoffe, dass das so die nächsten Jahre so weitergeht und freue mich darauf, den Fans zu zeigen, dass ich weiterhin Bock auf Handball habe. Niklas Wolters: Es gab nichts, was gegen eine weitere Spielzeit spricht. Hier haben wir eine geile Mannschaft, spielen in einer geilen Halle vor weltklasse Zuschauern! Zudem kommt noch mein Studium hier in Braunschweig dazu. Fabian Donner: Die Mannschaft ist der Hammer, fast wie eine zweite Familie! Und das ganze Umfeld ist familiär. Niklas Mühlenbruch: In Braunschweig habe ich alles: Familie und Freunde, außerdem ist es meine Stadt. Besonders bei Heimspielen bekomme ich Gänsehaut, wenn wir vor mehr als 1000 Fans spielen dürfen. Bei einem anderen Verein wäre das nicht so. Gerade mit Volker Mudrow als Trainer kann ich mich sportlich weiterentwickeln - nächste Saison möchte ich wieder voll angreifen.

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Famose Aufholjagd und zwei immens wichtige Punkte

Braunschweig. Welch ein Krimi, welch Achterbahn der Gefühle! Diese Partie war definitiv nichts für schwache Nerven - auch wenn unsere Drittliga-Männer am Ende jubeln durften. Im für Braunschweig so wichtigen Spiel gegen den SC Magdeburg II gewannen die Mudrow-Schützlinge 33:32 (14:18) und somit zwei ganz wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. 6:12, 8:14, 14:19, 19:25 - Spielstände, die die Braunschweiger Fans so manches Mal an den Rand der Verzweiflung brachten und die beinahe schon die Hoffnungslosigkeit dieser Begegnung belegen. Beinahe, aber eben nicht in Gänze. Denn der MTV kämpfte sich dank einer enormen Energieleistung wieder heran und schaffte am Ende gar einen Sieg. Das ist aus zweierlei Gründen von großer Bedeutung. Zum einen, da diese gewonnenen Punkte am Saisonende durchaus wichtig sein könnten, was den Verbleib in der dritten Liga betrifft. Zum anderen, da es für die große Moral der Mannschaft spricht. Denn ohne diese wäre ein Erfolg bei diesen Rückständen ganz sicher nicht möglich gewesen. „Für die kommenden Spiele ist die Art dieses Sieges ganz wichtig“, sagte deshalb auch Co-Trainer Udo Falkenroth nach dem Abpfiff. Das Spiel war ein besonders verrücktes. Die Braunschweiger starteten konzentriert in die ersten Minuten, zeigten dann aber sehr schnell Unsicherheiten, die sich häuften. Einzig der Kroate Marko Karaula überzeugte und sorgte in Durchgang eins mit seinen fünf Treffern dafür, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel als ohnehin schon (14:18). In der zweiten Hälfte dauerte es auch ein ganzes Weilchen, bis ein Fünkchen Hoffnung aufkam - so richtig erst zwölf Minuten vor Schluss. Vorher war das Braunschweiger Spiel weiterhin durch viele Fehlwürfe gekennzeichnet, zudem entschied das Schiedsrichtergespann immer wieder auf Zwei-Minuten-Strafen für den MTV und auf sieben Meter für Magdeburg - derer insgesamt elf. Als in der 48. Minute Volker Mudrow zwei Minuten wegen Meckerns bekam und somit die Löwenstädter mal wieder in Unterzahl agieren mussten, wendete sich das Blatt. Braunschweig kämpfte sich mehr und mehr heran, schaffte zehn Minuten vor dem Schlusspfiff den Ausgleich (27:27) und ging in der 55. Minute in Führung (30:29). Zwar blieb es bis zu den letzten Sekunden spannend, doch besiegelte ein Treffer von Matchwinner Marko Karaula den Sieg. Die Spieler jubelten ausgelassen, die Fans ebenso - letztere spielten durch ihre lautstarke Unterstützung vor allem während der letzten 15 Spielminuten eine wichtige Rolle. Es herrschte mal wieder Hexenkessel-Atmosphäre. Neben Karaula zeigte Leon Krka eine starke Leistung, zudem konnte Felix Geier überzeugen. Am Ende war es aber wieder die Teamleistung, die den Erfolg möglich machte. Nun steht der MTV wieder auf Rang 13 und muss am Samstag zum Siebten Oranienburg. Eine echte Aufgabe, aber die Moral ist ja bekanntlich groß - alles ist möglich. iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka (1), Felix Geier (3), Marko Karaula (10), Kamil Pedryc (1), Jürgen Steinscherer (3), Vlatko Ranogajec (2), Tim Alex (5), Niklas Wolters (1), Philipp Krause (5), Klaas Nikolayzik (1), Lasse Giese (1), Max Berthold, Fabian Donner https://www.youtube.com/watch?v=i1h3EfNizsQ&fbclid=IwAR2AO764G1m7u0VepS6sVRkvlUYCtveIqPX9au8D_fh50mP643c2OBIxMwQ

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Mit Magdeburg hat der MTV noch eine Rechnung offen

Braunschweig. Endlich wieder ein Spiel vor heimischer Kulisse! Unser Drittligist empfängt nach einem spielfreien Wochenende den SC Magdeburg II in der Alten Waage. Eine Mannschaft, die in den vergangenen Wochen ordentlich Boden gutmachen konnte und aktuell Tabellen-Achter ist. Im Hinspiel gab es für den MTV eine ärgerliche Niederlage - die gilt es wiedergutzumachen. Es war der 13. Oktober, als die Braunschweiger mit besten Vorzeichen in die Elbstadt reisten: Damals waren erst sieben Partien gespielt, der MTV hatte eine famosen Start hingelegt und die Platte vier Mal als Sieger verlassen. Der sechste Tabellenplatz las sich richtig gut. Und Magdeburg? War zu diesem Zeitpunkt nach nur zwei Erfolgen Vorletzter. Doch aus dem erhofften Sieg wurde nichts, Braunschweig unterlag 26:27 gegen diese junge Truppe, in deren Reihen kurz zuvor noch viele als A-Jugendliche um die deutsche Meisterschaft mitgespielt hatten. MTV-Coach Volker Mudrow war entsprechend angefressen: „Wir hatten es selbst in der Hand, als Sieger vom Platz zu gehen. Das war unnötig.“ Vor allem die mangelnde Chancenverwertung brach seinem Team das Genick - viel zu fahrlässig agierte der MTV und brachte sich selbst um den Sieg. Besonders bitter verlief die Partie auch für Niklas Mühlenbruch, er verdrehte sich das Knie - Diagnose: Kreuzbandriss und vorzeitiges Saisonende. Wie ist der aktuelle Stand beim SC Magdeburg? Nun, die Sachsen-Anhalter haben derzeit einen Lauf und die vergangenen drei Partien allesamt gewonnen. Siege gegen die starken Mannschaften des TSV Altenholz, des VfL Potsdam und der TSV Burgdorf II beförderten sie auf den achten Tabellenrang. Zuvor schwächelten sie allerdings etwas und gewannen keins der sieben Partien. SCM-Trainer Vanja Radic hat seine Jungs also auf die Spur gebracht. Und das, obwohl ihr Leistungsträger dem Verein jüngst den Rücken kehrte: Rückraumspieler Juan de la Peña wechselte zum Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten, um dort den verletzten Martin Strobel zu ersetzen. Im Hinspiel war der Spanier mit sechs Toren bester Magdeburger. Beim Überraschungs-Sieg gegen Altenholz war er neun Mal erfolgreich. Doch auch andere Akteure machten bislang von sich reden. Max Neuhaus etwa: In der vergangenen Partie gegen Burgdorf traf er sage und schreibe 14 Mal. Er ist aktuell erfolgreichster Magdeburger Torschütze und mit 141 Treffern Siebtbester der Staffel Nord. Aber auch Linksaußen Justus Kluge ist brandgefährlich, er hatte bereits Einsätze in der Bundesliga-Mannschaft. „Wir können das Spiel gewinnen, und das werden wir auch. Zum einen brauchen wir die Punkte, zum anderen haben wir etwas gutzumachen“, gibt sich Co-Trainer Udo Falkenroth kämpferisch. Leon Krka wird nach seiner Oberschenkel-Zerrung wohl wieder mit an Bord sein. iri MTV Braunschweig - SC Magdeburg II 9. März, 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Nichts zu holen in Altenholz

Altenholz. Da war nichts zu machen: Die Niederlage beim TSV Altenholz ging voll und ganz in Ordnung. Mit 26:34 (12:17) waren unsere Drittliga-Männer gegen den Tabellendritten ohne Chance und rutschen wieder auf den 14. Rang ab. Philipp Krause war mit 13 Treffern bester Mann in Reihen des MTV. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen - Altenholz war einfach zu stark, so dass wir chancenlos waren“, bilanzierte Volker Mudrow nach dem Abpfiff. In der Abwehr habe Braunschweig deren individueller Klasse nichts entgegenbringen können. „Es hätte alles passen müssen bei uns, um die Partie zu gewinnen.“ So wie im Hinspiel Anfang Oktober, als man den Kontrahenten vor eigener Kulisse mit 30:28 bezwang. Doch wie schon in der vergangenen Saison war auswärts in Altenholz nichts zu holen. Dabei fing es aus Braunschweiger Sicht ganz gut an. Philipp Krause brachte seine Mannschaft mit dem ersten Treffer der Partie in Front, und auch sein Tor zum 6:5 machte Hoffnung - doch es sollte die letzte Führung gewesen sein. Kurz danach drehte der Gastgeber mehr und mehr auf. Zwar hielt der MTV zunächst noch Kontakt, doch nach einer Altenholzer Auszeit beim Stand von 11:10 bauten diese die Führung aus und gingen mit fünf Toren Vorsprung in die Kabine (17:12). Nach der Pause setzten sich die Braunschweiger im Angriff zwar diverse Male durch - immerhin kamen sie noch zu 14 Treffern -, doch in der Abwehr standen sie nicht gut genug, um die Altenholzer Offensive lahmzulegen. Besonders stark auf Seiten der Gastgeber präsentierten sich Malte Voigt mit 13 und Ole Diringer mit sieben Toren. Beim MTV waren nach Philipp Krause Max Berthold und Tim Alex mit jeweils fünf Treffern erfolgreichste Torschützen. Nun haben die Löwenstädter knapp zwei Wochen Zeit, um sich auf das Heimspiel am 9. März in der Alte Waage gegen den SC Magdeburg II vorzubereiten. iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Marko Karaula, Kamil Pedryc, Jürgen Steinscherer, Vlatko Ranogajec, Tim Alex (5), Niklas Wolters, Philipp Krause (13), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (1), Max Berthold (5), Fabian Donner

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Schwierige Aufgabe beim TSV Altenholz

Braunschweig. Eine echte Wohltat! Der deutliche Erfolg gegen die SG Flensburg-Handewitt II war Balsam für die Seele unserer Drittliga-Männer. Mit 33:23 (17:10) hatten sie den Nordklub vergangenes Wochenende in die Schranken verwiesen. Nun müssen sie die Reise in den hohen Norden antreten - es wartet der Tabellendritte TSV Altenholz. Ein Blick zurück zur Partie gegen die Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt. Der MTV machte seine Aufgabe richtig gut, war von Beginn an wach und ging folgerichtig schnell in Führung. Nach elf Minuten hatte man bereits einen beruhigenden Vorsprung erspielt (8:3). Das Torewerfen ging munter weiter: Dies lag zum einen an dem beherzten Auftreten der Braunschweiger, zum anderen aber auch an einem zumindest an diesem Tag sehr harmlosen Gegner. Besonders erfreulich: Viele MTV’er trugen sich in die Torschützenliste ein: Tim Alex war mit acht Toren bester Werfer, aber die übrigen Treffer waren auf viele Schultern verteilt. Zudem hatte Ariel Panzer einen seiner Sahnetage erwischt, er parierte elf Würfe aus dem Feld und drei Sieben-Meter. Das war ganz hervorragend! Durch den Sieg verschaffte sich Braunschweig etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt, dennoch geht es in der unteren Tabellenregion weiterhin verdammt eng zu. Da käme ein Erfolg am Samstag beim TSV Altenholz gerade recht - allerdings ist diese Aufgabe beim Dritten alles andere als einfach. Das Hinspiel gewannen die Schützlinge von Volker Mudrow zwar mit 30:28, doch war dies vor eigenem Publikum. Auch in der vergangenen Saison hatte man den Nordklub sensationell daheim geschlagen, auswärts musste der MTV allerdings die Segel streichen (28:32). „Wir können dort ohne Druck auflaufen“, sagt Volker Mudrow. Die Punkte wären natürlich super, seien aber nicht fest eingeplant. Ein Fragezeichen steht noch hinter Leon Krka, der weiterhin an einer Oberschenkel-Zerrung laboriert. Ob David Suilmann im Falle eines verschobenen Einsatzes einspringen würde, entscheidet sich erst kurzfristig. iri TSV Altenholz - MTV Braunschweig Samstag, 23. Februar, 19.30 Uhr (Edgar-Meschkat-Halle, Danziger Straße, 24161 Altenholz-Stift)

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Patrick Donner: „Handball ist ein geiler und ehrlicher Sport!“

Braunschweig. Der Handballsport ist faszinierend und unbestechlich ehrlich, findet Patrick Donner. Der 49-Jährige ist Gründer und Geschäftsleiter des Unternehmens Traffic Print, Online, Solutions aus Braunschweig-Schwülper und unterstützt unsere Drittliga-Mannschaft mit verschiedenen Zuwendungen. Ein Interview. Patrick, ihr unterstützt die Drittliga-Mannschaft seit dieser Saison. Worin liegt eure Motivation? Ich finde, Handball ist ein geiler Sport. Leider führt er, im Gegensatz zum Fußball, eine Art Mauerblümchen-Dasein. Deshalb möchte ich ihn unterstützen. Wie genau sieht eure Unterstützung aus? Neben finanzieller Zuwendung machen wir das Hallenheft, die Klatschpappen, den Dauerkarten- und den Posterdruck. Unterstützt haben wir vor einiger Zeit auch die A-Jugend mit Trikots und anderen Dingen. Meine Frau Andrea hat gerade einen Satz Pullover für die zweite Mannschaft bestellt. Und das erwarte ich auch weiterhin vom MTV: Es wird viel auf den eigenen Nachwuchs gesetzt. Wäre die Drittliga-Mannschaft vorwiegend eine Söldner-Truppe, würde ich sicherlich nicht in dem Maße helfen. Du selbst kommst von Radsport. Hast du dennoch mal Handball gespielt? Ich habe relativ früh erkannt, dass ich mit Bällen nicht viel anfangen kann, sondern eher der Ausdauersportler bin. Mit 14 Jahren bin ich zum Radsport gekommen und hatte mit 20, 21 Jahren zwei Jahre lang einen Profivertrag. Aber meine Frau Andrea hat gespielt: Als ich sie kennenlernte, war sie beim SV Melverode/Heidberg aktiv, später beim MTV Vechelde. Unsere Kinder Nathalie und Fabian sind deshalb auch schon früh in der Halle gewesen, Fabian ist ja dabei geblieben und im Kader der Drittliga-Mannschaft. Die Leidenschaft für Bälle haben die Kinder also von der Mutter. Was fasziniert dich am Handball? Erstens ist der Sport viel schneller als Fußball, auch bei einem Fünftore-Rückstand ist noch alles drin. Zweitens ist er viel sportlicher: Es geht absolut fair zu, es gibt keine Schwalben, nach dem Spiel wird nicht mehr lamentiert. Ein rundum ehrlicher Sport. Wie oft bist du mit deiner Frau bei den Spielen des MTV dabei? Ihr fahrt auch ab und an zu den Auswärtsspielen, oder? Ja genau, die Auswärtsspiele in der Umgebung nehmen wir sehr oft wahr, selbst vergangene Woche nach Flensburg wollten wir ursprünglich mitfahren. Bei den Heimspielen sind wir immer dabei, wenn es irgendwie geht. Wo wird der MTV am Ende stehen? Der MTV wird auf alle Fälle nicht absteigen. Bei den ersten beiden Spielen im neuen Jahr ist es dumm gelaufen, aber die Mannschaft wird sich wieder fangen. Der Geist der Truppe ist absolut intakt, und genau das macht sie aus. iri

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Partie mit Brisanz: SG Flensburg-Handewitt II kommt in die Alte Waage

Braunschweig. Wieder so ein immens wichtiges Spiel! Samstagabend müssen unsere Drittliga-Männer in der Alten Waage gegen die Bundesliga-Reserve der SG Flensburg-Handewitt ran. Die steht einen Rang hinter Braunschweig, also ebenfalls auf einem Abstiegsrang. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass es ordentlich zur Sache gehen wird… Ein Blick zurück. Ende September vergangenen Jahres war es, als die Schützlinge von Volker Mudrow bei der SG Flensburg-Handewitt II antraten. Die SG hatte zu diesem Zeitpunkt drei Partien gespielt und eine davon gewonnen, der MTV bereits fünf Mal auf der Platte gestanden, davon zwei Spiele erfolgreich abgeschlossen. Da standen sich also zwei Mannschaften gegenüber, die nicht allzu schlecht in die Saison gestartet waren. Das Ergebnis war dann ein sehr deutliches: Braunschweig deklassierte den Gastgeber vor knapp 100 Zuschauern und ließ ihm nicht den Hauch einer Chance. Vor allem Philipp Krause sorgte mit seinen 13 Treffern für einen 28:19-Kantersieg. Nun sind die Vorzeichen andere, zumindest, was die Tabellensituation betrifft. Vorletzter gegen Drittletzter, beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen dringend punkten, um sich etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt zu verschaffen. Udo Falkenroth erinnert sich an eine „sehr harmlose Mannschaft damals im Hinspiel“. Betonung liegt auf damals: „Das Ergebnis hat null Aussagekraft für das Rückspiel. Wir haben eine komplett andere Konstellation“, so der Co-Trainer. Der Nordklub schaffte in den vergangenen Partien echte Hingucker-Erfolge: Kurz vor der Weihnachtspause bezwang die Truppe von Trainer Michael Jacobsen Schwerin, am vorletzten Spieltag die TSV Burgdorf - beides Teams aus dem oberen Drittel. „Wir wollen das Spiel gegen Braunschweig unbedingt gewinnen, unser Ziel ist es, zu überleben“, sagt der SG-Coach. Der MTV wird etwas dagegen haben. „Wenn wir gut in die Partie kommen, haben wir gute Chancen“, sagt Udo Falkenroth. Die Punkte sind für beide Mannschaften enorm wichtig. Ein immens wichtiges Spiel… iri MTV Braunschweig - SG Flensburg-Handewitt II 16. Februar, 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Fabian Donner: „Ich möchte meine Chance nutzen“

Braunschweig. Er ist der Zweitjüngste im aktuellen Drittliga-Kader: der 20-jährige Fabian Donner. Seit dieser Saison ist er fester Bestandteil der Mannschaft, und auch wenn seine Einsatzzeiten derzeit überschaubar sind, gehört der Linksaußen fest zum Team. Ein Porträt. Fabian Donner ist Handballer durch und durch, sogar seine berufliche Zukunft richtet er nach dem Sport. Sein Berufswunsch ist der des Chiropraktikers, doch dafür würde er tendenziell ins Ausland gehen - weit weg vom MTV. „Ich möchte aber weiter mit der Mannschaft trainieren und spielen, deshalb suche ich mir erst einmal einen Studienplatz in der Nähe“, erzählt der 20-Jährige. Wahrscheinlich wird es ein Sportstudium in Hildesheim. Bis zum Sommer ist er FSJ’ler beim MTV Braunschweig, unter anderem trainiert er die E-Jugend und leitet verschiedene Schul-AG’s. Angefangen mit dem Handball hat er als Vierjähriger bei den Super-Minis in Vechelde, also den Allerkleinsten. Papa Patrick war Rennradfahrer, Mama Andrea Handballern - und der Sohn entschied sich für den Ballsport. „Ich bin zwischendurch zwar auch intensiv geschwommen, aber der Handball hatte mich schon von Anfang an gepackt.“ Beim Schwimmen, das er wegen Asthmas angefangen hatte, schaffte er es dennoch bis zu norddeutschen Meisterschaften. Als C-Jugendlicher wechselte der Vechelder dann zum MTV Braunschweig und fand dort seine sportliche Heimat. Da er im Vergleich zu den Gleichaltrigen immer recht klein war, stand seine Position auf Außen schnell fest - dort fühlt er sich bis heute sehr wohl. Es folgten Jahre intensiver Übungseinheiten: Zu Hochzeiten trainierte er bis zu acht Mal in der Woche. „Im zweiten Jahr A-Jugend durfte ich fest bei der Drittliga-Mannschaft mitmachen. Und da zwischen dem A-Jugend- und dem Erste-Herrentraining auch noch die Zweite trainierte, habe ich das auch gleich mitgemacht.“ Während Fabian in der vorigen Saison schon mal bei den Punktspielen reinschnuppern durfte, ist er seit dieser Saison fester Bestandteil. Seit mit Jürgen Steinscherer ein weiterer Linksaußen die Mannschaft verstärkt, hat Fabian sehr viel weniger Einsatzzeiten - seine letzte in der Partie gegen den HSV Hannover in der VW-Halle. Doch er trägt er sportlich: „Natürlich möchte ich sehr gern spielen, aber ich sehe das nicht negativ - der Konkurrenzkampf motiviert mich vielmehr.“ Er trainiert fleißig, geht regelmäßig ins Fitnessstudio, um weiter Kraft aufzubauen - und wartet auf seine Chance. „Ich möchte sie nutzen, wenn ich eingesetzt werde.“ Von Steini schaut er sich vor allem dessen variable Würfe ab. Co-Trainer Udo Falkenroth über den 20-Jährigen: „Wir sind stolz darauf, einen Jugendspieler aus unseren Reihen im Drittliga-Kader zu haben und ihn an die Leistungsklasse heranzuführen.“ Fabians Stärke sieht er aktuell vor allem in seiner Schnelligkeit. „Im Torabschluss muss er noch kaltschnäuziger werden, aber das kommt mit der Erfahrung - er ist ja noch jung.“ Einer der jüngsten halt - der auf seine Chance wartet und sich bestens darauf vorbereitet… iri

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