1. Herren

Oben von links:
Marko Karaula (Nr. 4), Felix Geier (Nr. 2), Jannes Bikker (Nr. 6), Max Berthold (Nr. 84), Kamil Pedryc (Nr. 5), Niklas Mühlenbruch (Nr. 10), Malte Dederding (Nr. 7), Philipp Krause (Nr. 15)

Mitte von links:
Torsten Kathmann (GF Elektrotechnik Kathmann GmbH & Co. KG), Tim Alex (Nr. 9), Udo Falkenroth (Co-Trainer), Volker Mudrow (Trainer), Niklas Wolters (Nr. 13), Otto Rui (GF Fitnessland GmbH)

Unten von links:
Lasse Giese (Nr. 32), Klaas Nikolayzik (Nr. 20), David Suilmann (Nr. 1), Ariel Panzer (Nr. 28), Leon Krka (Nr. 99), Fabian Donner (Nr. 93), Erik Luda (Nr. 8)

 

Tabelle
Spielplan
Torschützenliste


Ärgerliche Entscheidungen verhindern Erfolg in Hildesheim

Hildesheim. Der bärenstarke Auftritt unserer Drittliga-Mannschaft einen Tag vor Heiligabend wurde nicht belohnt: Den Zweitliga-Absteiger Eintracht Hildesheim hatte sie vor den Augen der rund 200 mitgereisten Braunschweig-Fans am Rande einer Niederlage, doch nicht zuletzt einige zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen verhinderten einen MTV-Sieg. Co-Trainer Udo Falkenroth machte seinem Ärger nach dem Schlusspfiff Luft: „Das war absolut nicht in Ordnung, was die Schiedsrichter gepfiffen haben. Sie hatten leider nicht unerheblichen Anteil an der Niederlage.“ Gleich mehrere Beispiele führte er an: Beim Stand von 25:26 wurde Tim Alex bei einer hundertprozentigen Torchance zum Ausgleich umgerissen, doch ein Pfiff blieb weder für einen Siebenmeter noch für eine Zeitstrafe gegen den Eintracht-Spieler aus. Zudem wurden drei Stürmerfouls gegen den MTV gepfiffen, die in seinen Augen keine waren. „Die Referees haben leider das Zünglein an der Waage gespielt.“ Den Spielern wollte Udo Falkenroth dagegen keinen Vorwurf machen, im Gegenteil: Ihre Leistung sei bravourös gewesen, sie hätten super gespielt und sich weder vom Aufstiegsaspiranten noch von der Kulisse - über 2300 Zuschauer waren in die Volksbank-Arena gekommen - einschüchtern lassen. Am torgefährlichsten zeigte sich Lasse Giese auf halbrechts, von 13 Torwürfen verwandelte er ganze neun. Nach dem 2:2 zu Beginn der Partie waren es stets die Braunschweiger, die in Führung lagen, zeitweise mit drei Toren (zuletzt 16:13 in der 33. Minute). Eine gute Viertelstunde vor Schluss glich Eintracht Hildesheim wieder aus, doch auch davon ließ sich der MTV nicht beeindrucken und führte in der 50. Minute mit 25:23. Der Rest ist bekannt - Philipp Krause und Co. hatten alle Chancen, den Sack zuzumachen und als Gewinner von der Platte zu gehen. Doch nicht zuletzt die ärgerlichen Entscheidungen der Referees verhinderten dies. So gehen die Braunschweiger mit etwas Groll in die Weihnachtspause, auch wenn der Stolz über das Erreichte überwiegen sollte: In den vergangenen drei Partien zeigten sie ganz starke Leistungen, die Hoffnung auf einen erfolgreichen Verbleib in Liga drei machen. Weiter geht es am 26. Januar daheim in der Alten Waage gegen die Füchse Berlin II - wir melden uns rechtzeitig zurück. Fröhliche Weihnachten! iri / Foto by Daniel Reinelt MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (2), Calle Seekamp, Marko Karaula (6), Kamil Pedryc, Jürgen Steinscherer (1), Vlatko Ranogajec (2), Tim Alex, Niklas Wolters, Philipp Krause (4), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (9), Max Berthold, Fabian Donner.

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Nach dem Spektakel nun das Weihnachtsspiel in Hildesheim

Braunschweig. Während viele wohl fleißig ihre Weihnachtsgeschenke schnüren, müssen unsere Drittliga-Männer noch mal aufs Parkett: Am Sonntagnachmittag treten sie beim Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim an. Macht ja nichts: Philipp Krause und Co. sind nach dem Spektakel gegen den HSV Hannover in der VW-Halle noch komplett euphorisiert und gehen alles andere als geduckt in diese Partie. Ein Spiel unmittelbar vor Weihnachten - ist das nicht etwas unglücklich gewählt? „Nein, gar nicht, ich finde das sogar cool“, sagt Co-Trainer Udo Falkenroth. Es sei ein schönes Weihnachtsevent in Hildesheim, und die Mannschaft möchte es womöglich mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt abrunden. Aber erst einmal muss geackert werden. Und gegen die Eintracht in eigener Halle dürfte das eine echte Aufgabe werden: Der Zweitliga-Absteiger hat vor Heimpublikum alle Partien gewinnen können. Meist kommen um die 1100 Zuschauer in die Volksbank-Arena, bei der Auftaktpartie Ende August gegen die TSV Burgdorf waren es gar knapp 2000. Doch auch auswärts ist Hildesheim bestechend, lediglich zwei Spiele gingen bis dato verloren - gegen Tabellenführer Rostock und den Dritten Altenholz; ein Remis gab es gegen Oranienburg. Die Mannschaft von Gerald Oberbeck möchte schnellstmöglich den Weg zurück in die zweite Liga schaffen, und sie ist auf einem guten Weg. Im Hinspiel Anfang September, es war die zweite Saisonpartie des MTV, schlugen sich unsere Braunschweiger in der Alten Waage beachtlich. Mit 32:37 hielten sie sehr gut mit und waren absolut ebenbürtig. Es wird also spannend sein, ob sie den Schwung aus dem HSV-Spiel mitnehmen und erneut mit dem Favoriten mithalten können. „Hildesheim ist eine ganz andere Hausnummer als Hannover, vor allem vor eigenem Publikum“, sagt Udo Falkenroth. In ihrem letzten Spiel deklassierten sie auswärts Burgdorf, eine der ebenfalls stärksten Teams der Liga. Die MTV-Marschroute ist dennoch klar: „Wir wollen das Spiel natürlich irgendwie gewinnen.“ Für Leon Krka und Max Berthold wird es eine Begegnung mit alten Weggefährten, denn beide trugen bereits das Eintracht-Trikot. Hinweis für mitreisende Fans Noch ein Hinweis für die Braunschweig-Fans, die sich auf den Weg nach Hildesheim machen wollen (und das dürften nicht wenige sein): Die Tageskassen öffnen für dieses Spiel bereits um 15.30 Uhr. Da für alle anderen Tribünen die Tickets knapp werden, bittet Gastgeber Hildesheim um die Nutzung des Gästeblocks. Zudem wird geraten, den Parkplatz von REWE in der Phoenixstraße zu nutzen; von dort sind es lediglich fünf Gehminuten zur Halle. iri / Foto by Daniel Reinelt Eintracht Hildesheim - MTV Braunschweig Sonntag, 23. Dezember, 17 Uhr (Volksbank-Arena Hildesheim, Pappelallee 1-3, 31137 Hildesheim, OT Mitte)

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Waaaaahhhhhnsiiiiiinnnnnn!!! Gänsehaut pur nach HSV-Sieg

Braunschweig. So viel Gefühlsausbruch sei an dieser Stelle erlaubt: Absoluter Waaaaahhhhhnsiiiiiinnnnnn!!! 32:24-Sieg gegen den Tabellenachten HSV Hannover, bis auf den letzten Platz ausverkaufte VW-Halle, 3600 Zuschauer völlig aus dem Häuschen - unsere Drittliga-Männer spielten sich Freitagabend in der VW-Halle in einen wahren Rausch und sorgten für einen unvergesslichen Handball-Abend. Diesen Abend möchte man sich einrahmen, an exponierter Stelle aufhängen und jeden einzelnen Tag daran vorbeigehen und sich erinnern. Es war ein Abend der Superlative! Handball-Fans kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Diejenigen, die mit Handball bis dato nichts am Hut hatten, dürften nun zu wahrhaftigen Anhängern geworden sein und bei künftigen MTV-Heimspielen in die Alte Waage pilgern. Denjenigen, die für diese Partie keine Karte mehr ergattern konnten, gehört unser Mitgefühl. Und denjenigen, die gar nicht erst an diesem Spektakel teilnehmen wollten, ist auch nicht mehr zu helfen… Das Experiment VW-Halle ist also vollends geglückt und schreit nach Wiederholung. Womöglich in einem Jahr, wir werden sehen. Erst einmal heißt es, diesen Gänsehaut-Abend zu genießen. Was Philipp Krause und Co. uns da für einen sportlichen Leckerbissen präsentierten, gehörte in die Kategorie Güteklasse A. Die Mannschaft spielte wie von einem anderen Stern, und die Stimmung auf den Rängen war galaktisch. Der MTV war von der ersten bis zur letzten Minute präsent, es klappte quasi alles, und nicht einmal Milan Mazic - ruppiger wie bester Kreisläufer der Liga - hatte sonderlich viel zu melden. Dieses Spiel glich beinahe einer Demütigung, Hannover wurde auseinandergepflückt und hatte keine Möglichkeit, sich auch nur ansatzweise zu wehren. Wie sagte Trainer Volker Mudrow nach dem Sieg so schön: Die Kulisse war für diese junge Truppe kein Hemmnis, sondern Antrieb. Tim Alex machte sein wohl bestes Spiel überhaupt, Lasse Giese ebenso, Ariel Panzer sorgte mit seinen irrsinnig starken Glanzparaden für regelmäßige „Panzer“-Gesänge, Leon Krka war mal wieder der Siebenmeter-Killer (drei an der Zahl!), Philipp Krause versorgte seine Mitspieler mit überragenden Zuspielen, Calle Seekamp war in der Abwehr Fels in der Brandung, die beiden Außen Jürgen Steinscherer und Vlatko Ranogajec glänzten ebenfalls und und und. Alle, wirklich alle Braunschweiger zeigten Handball-Kunst vom Feinsten und verdienten sich diesen Applaus, diese Schulterklopfer, diesen unvergesslichen Abend. Und, nicht zu vergessen, zwei Punkte, die so wichtig sind im Unterfangen Klassenerhalt. Die Spielanalyse, die an dieser Stelle eigentlich stattfindet, muss ausnahmsweise ausfallen. Es reicht zu erwähnen, dass der MTV ganz schnell ganz hoch führte, der Erfolg zu keiner Zeit gefährdet war und die höchste Führung zwölf Tore betrug. Die Spieler waren nach dem Schlusspfiff, wen wundert's, randvoll mit Glücksgefühlen. Und nicht nur dann: „Ich hatte von der ersten bis zur letzten Minute Gänsehaut“, sagte Kreisläufer Niklas Wolters. Wir freuen uns mit der Mannschaft, sie hat es sich sowas von verdient. Und schauen zu, dass wir nun einen guten Platz für den Rahmen finden, der uns immer wieder an diesen Abend erinnern wird… iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (1), Kamil Pedryc, Calle Seekamp (1), Jürgen Steinscherer (5), Vlatko Ranogajec (1), Tim Alex (7), Marko Karaula (3), Niklas Wolters (2), Philipp Krause (3), Klaas Nikolayzik (2), Lars Körner, Lasse Giese (5), Max Berthold (1), Fabian Donner (1)

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Handball-Hit in der VW-Halle - nur noch 400 freie Plätze

Läuft! Die Karten für die Partie MTV Braunschweig - HSV Hannover am Freitagabend in der VW-Halle (19.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr) gehen weg wie warme Semmeln. Der Handball-Hit kurz vor Weihnachten ist heiß begehrt, schon weit über 3000 Tickets sind vergeben, rund 400 nur noch zu haben. Also: Wer dabei sein möchte, sollte sich ranhalten. Wer würde dieses Ereignis schon verpassen wollen? … 😉 iri https://youtu.be/StivJzNYxIw

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Befreiungsschlag - und was für einer!

Braunschweig. Welch ein Spiel, welch ein Fest! Und auch: Welch eine Erleichterung! Unsere Drittliga-Männer haben sich ihrer Negativserie entledigt und den Gästen des SV Anhalt Bernburg beim 31:18 (16:10) nicht den Hauch einer Chance gelassen. Der Sieg kommt vor dem Handball-Hit gegen den HSV Hannover in der VW-Halle gerade zur rechten Zeit. 31:18, in Worten: einunddreißigzuachtzehn. Das ist mal eine Hausnummer! Es ist ein Erfolg, der nicht nur wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg bringt - Braunschweig klettert wieder auf den zwölften Tabellenrang -, sondern einem wahren Befreiungsschlag gleicht. Nach sieben Niederlagen in Serie war dieser Sieg Balsam für die geschundene Seele. Für die Spieler, aber durchaus auch für die Fans. Klar ist auch: Nach diesem überzeugenden Auftritt lässt es sich am 14.12 viel unverkrampfter in der VW-Halle auflaufen. Ein wenig Druck ist genommen, die Vorfreude unbekümmerter. Die Mannschaft weiß wieder, wie sich das Siegen anfühlt. „Dieser Erfolg kommt kein Spiel zu früh“, sagt ein erleichterter wie glücklicher Niklas Wolters. Und Philipp Krause ergänzt: „Die Punkte haben wir uns absolut verdient. Wir waren in der Defensive stark, und auch in der Offensive konnten wir überzeugen.“ In der Tat war dieser Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Zwar ging Bernburg mit 1:0 und 2:1 in Front, doch das war es auch schon mit der Gästeführung. 7:3 (12. Minute), 10:5 (16.), 13:8 (24.) und schließlich 16:10 (30.) hieß es in Durchgang eins für die Braunschweiger. Gegen die auffallend ruppige Gangart der Ostermann-Schützlinge hielt der MTV gegen, ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und leistete sich keine Schwächephase. In Durchgang zwei zeigte vor allem Ariel Panzer eine starke Leistung zwischen den Pfosten, Leon Krka war mal wieder der Siebenmeter-Killer, Calle Seekamp bis zu seiner Roten Karte (49.) der Fels in der Brandung respektive Defensive, Philipp Krause lenkte die gesamte Partie überlegen, die Außen Jürgen Steinscherer und Vlatko Ranogajec überwanden den Bernburg-Torwart zusammen elf Mal - es waren starke Einzelleistungen, aber das Erfolgsrezept war vor allem der überzeugende Auftritt im Verbund. Ein wiedererwachtes Wir-Gefühl war zu spüren. „Bernburg war nicht schlecht, sondern wir waren so gut“, bilanzierte Co-Trainer Udo Falkenroth nach dem Schlusspfiff. In der Truppe stecke viel mehr Potenzial, als zuletzt abgerufen wurde. „Vor allem haben wir als geschlossene Mannschaft überzeugt.“ Auch abzulesen an den Toren, die dieses Mal auf viele Schultern verteilt waren. Die Partie gegen den HSV Hannover kann also kommen. Spieler wie Trainer sind voller Vorfreude auf den 14.12 - mit einem Erfolg lässt es sich doch viel leichtfüßiger auflaufen als mit der Last einer fetten Negativserie… iri / Foto by Daniel Reinelt MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Kamil Pedryc, Calle Seekamp, Jürgen Steinscherer (7), Vlatko Ranogajec (4), Tim Alex (4), Marko Karaula (5), Niklas Wolters, Philipp Krause (6), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (3), Max Berthold, Felix Geier

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Gegen Bernburg unter Zugzwang

Braunschweig. Die Ziele sind klar gesteckt: Gegen den SV Anhalt Bernburg am Samstag in der Alten Waage soll und muss ein Erfolg her. Der MTV ist also unter Zugzwang - nach sieben Niederlagen in Folge wollen die Mudrow-Schützinge endlich wieder das Gefühl des Siegens spüren. Und sich eingroofen für das Spiel der Spiele eine Woche später gegen den HSV Hannover in der VW Halle. „Da gibt es kein Vertun. Wollen wir unten herauskommen, also weg von den Abstiegsrängen, müssen wir gegen Bernburg gewinnen“, sagt Volker Mudrow. Was für eine Mannschaft kommt da in die Alte Waage? Nun, bis auf die letzte Position bekannt sind die Spieler des SV Anhalt den Braunschweigern nicht. Bester Werfer ist Nico Richter, mit 102 Treffern rangiert er auf Platz vier der Liga-Torschützenliste. Da der Klub vergangene Saison in der Staffel Ost auflief (wurde Elfter), gab es zu der Zeit keine Berührungspunkte. In der Saison 2016/17 allerdings trafen beide Vereine aufeinander, als Bernburg ebenfalls der Staffel Nord zugeteilt war. In der Saison wurde der SVA 9., der MTV 12. Im direkten Aufeinandertreffen konnten beide Teams jeweils ihre Heimspiele gewinnen. Zudem gab es vor drei Monaten ein Trainingsspiel in Braunschweig, welches Remis endete. Weitere interessante Information: Der SV Anhalt hat stürmische Wochen hinter sich, da der Trägerverein Insolvenz anmelden musste. Ein neu gegründeter Förderkreis hat das wirtschaftliche Kommando für den Spielbetrieb der Drittliga-Mannschaft übernommen, so dass der Etat mindestens bis zum 30. Juni 2019 gesichert sein soll. Spieler wie Trainer haben ihren Verbleib angekündigt und verzichten aufgrund der finanziellen Lage auf viel Geld. Somit dürfte klar sein, dass sich das Team aktuell ganz besonders ins Zeug legen wird. „Bernburg hat eine durchaus robuste Gangart auf dem Platz“, sagt Volker Mudrow. Der Ostklub gewann bis dato fünf Mal, mal abgesehen vom Auswärtserfolg in Flensborg wurden alle Siege auf heimischem Parkett errungen. Eine Überraschung landete die Mannschaft von Martin Ostermann, als sie vor drei Wochen die Mecklenburger Stiere Schwerin bezwangen, immerhin Tabellenfünfter. iri / Foto by Daniel Reinelt MTV Braunschweig - SV Anhalt Bernburg 08. Dezember, 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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In Burgdorf war nichts zu holen

Burgdorf/Braunschweig. Es war das erwartet schwere Spiel, es war die erwartete Niederlage. Beim starken Tabellenvierten TSV Burgdorf II unterlagen die Mudrow-Schützlinge deutlich mit 26:35 (10:16). 40 mitgereiste Braunschweiger Fans machten dennoch mächtig Stimmung für ihr Team. Der Start war verheißungsvoll: Tore durch Max Berthold und Klaas Nikolayzik brachten den MTV mit 2:0 in Führung. Es sollte die letzte dieser Partie bleiben, bereits acht Minuten später hatte Braunschweig beim 2:6 das Nachsehen. In den folgenden 20 Minuten drehte Gastgeber Burgdorf weiter auf und ging mit sechs Toren Vorsprung in die Pause (16:10). Dabei hätte der hohe Rückstand gar nicht sein müssen, denn Torgelegenheiten für Marko Karaula und Co. waren reichlich vorhanden. Doch aufgrund von elf Fehlwürfen, davon sechs Hundertprozentigen, machten sie sich das Leben selbst schwer und verhinderten eine Begegnung auf Augenhöhe. Eine Aufholjagd würde nun ganz schwer werden. Dennoch startete Braunschweig gut in die zweite Hälfte und verkürzte mit zwei Treffern durch Lasse Giese und Vlatko Ranogajec, der auf Rechtsaußen durchspielte und seine Sache ordentlich machte, auf vier Tore. Zudem wurde nun offensiv gedeckt, was den Burgdorfern gar nicht schmeckte. TSV-Coach Heidmar Felixson durchbrach den MTV-Schwung, nahm eine Auszeit und stellte um: Von nun an agierte seine Mannschaft im Angriff mit sieben Feldspielern. Eine erfolgreiche Reaktion, wie sich zeigen sollte. Die Burgdorfer Außen Bastian Weiß und Hannes Krone trafen nun am laufenden Band, Maurice Dräger und Hannes Feise, der auch gelegentlich das Bundesliga-Team verstärkt, drückten aus dem Rückraum. Die Mudrow-Schützlinge bekamen keinen Zugriff mehr und gingen unter. Bei neun Toren Rückstand wurde die Partie abgepfiffen. „Burgdorf ist unglaublich stark, insofern geht die Niederlage in Ordnung“, sagte Volker Mudrow nach der Begegnung. Dennoch ärgerte er sich über die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft. „Bis zur Pause hätten wir uns durchaus an ein Remis heranspielen können.“ Die Schiedsrichter-Leistung tat ein Übriges dazu, dennoch wollte er das nicht als Ausrede gelten lassen. Lichtblick aus Braunschweiger Sicht war die Leistung von Jürgen Steinscherer: Der Linksaußen zeigte eine hundertprozentige Torausbeute und war mit sieben Treffern erfolgreichster Braunschweiger. „Jürgen ist ein echter Gewinn für uns“, so Volker Mudrow. Am kommenden Samstag kommt nun der SV Bernburg in die Alte Waage, die Sachsen-Anhalter haben sich aufgrund von vier Siegen in den vergangenen sieben Spielen auf den elfen Tabellenplatz hochgearbeitet. Dennoch täte ein Braunschweiger Erfolg unendlich gut und wäre extrem wichtig… iri / Foto by Daniel Reinelt MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Marko Karaula (4), Kamil Pedryc, Calle Seekamp, Jürgen Steinscherer (7), Vlatko Ranogajec (3), Tim Alex, Niklas Wolters, Philipp Krause (5), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (3), Max Berthold (1), Fabian Donner

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Nach einer Pause geht’s zur starken TSV Burgdorf

Braunschweig. Nach einem spielfreien Wochenende sind unsere Drittliga-Männer wieder gefordert. Am Samstag geht es zur TSV Burgdorf II, der Reservemannschaft des Bundesliga-Teams. Eine echte Herausforderung: Die TSV steht als Tabellenvierter aktuell sehr gut da. „Das wird extrem schwer“, weiß denn auch MTV-Coach Volker Mudrow zu berichten. Alle Akteure seien Spieler mit der Perspektive, irgendwann für die Erste spielen zu können. Einige schnupperten bereits Bundesliga-Luft, so etwa Rückraumspieler Hannes Feise. Tatsächlich ist Burgdorf ein schlagkräftiges Team, nach schleppendem Saisonbeginn präsentierten sie sich in bestechender Form. Auf die sehr knappe Niederlage in Altenholz Ende September (27:28) folgten sieben Siege: gegen Magdeburg, Oranienburg, Hannover, Bernburg, Schwerin, Füchse Berlin, Burgwedel. Lediglich die Partie vergangene Woche gegen Tabellenführer Empor Rostock ging verloren, dabei war auch hier ein Erfolg drin (24:27). Zeitweise lag die TSV in Front, drei Minuten vor Abpfiff stand es noch Remis. Es kommt nicht von ungefähr, dass Schwerin-Trainer Mannhard Bech vor Kurzem Folgendes äußerte: „Die TSV ist das derzeit stärkste Team der Liga.“ Wenn nicht das stärkste, dann doch eines der Top-Teams. Coach Heidmar Felixson nimmt mit seinen Schützlingen Kurs nach ganz oben. Und der MTV? Nun, die Pause durchbricht womöglich ein wenig den Rhythmus, andererseits konnten die Spieler endlich mal durchatmen. „Es war sicher mal gut nach den letzten knappen Spielen, den Kopf frei zu kriegen“, sagt Volker Mudrow. Gegen Burgdorf könne man unbelastet ins Spiel gehen, denn diese Punkte seien nicht eingeplant. „Andererseits wäre ein Ausreißer aufgrund der Tabellensituation nicht verkehrt.“ Weil Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion das vergangene Wochenende teilweise gewannen, haben diese etwas Boden gut gemacht, sodass Braunschweig nun auf einem Abstiegsplatz steht. Aber wer, wenn nicht der MTV kann mit dieser Situation umgehen… iri / Foto by Daniel Reinelt TSV Burgdorf II - MTV Braunschweig Samstag, 01. Dezember, 19.30 Uhr (GPS-Schulzentrum Burgdorf, Grunewaldstraße, 391303 Burgdorf, OT Südstadt)

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Schwächephase gegen Potsdam kostet den Sieg

Braunschweig. Ärgerlich, in dieser Partie war eindeutig mehr drin. Auch gegen den VfL Potsdam unterlagen unsere Drittligisten vor 1130 Zuschauern in der Alten Waage (26:29) und verpassten damit die erhoffte Trendwende. Trotz der sechsten Niederlage in Folge steht der MTV nicht auf einem Abstiegsplatz. Der eine oder andere Zuschauer mag ob der vergebenen Chancen auf den Sieg verzweifelte Momente erlebt haben. Mehrfach kämpften sich die Jungs von Volker Mudrow zurück ins Spiel, übernahmen das Zepter und führten mit bis zu vier Toren - und machten den Sack am Ende dann doch nicht zu. Doch trotz der Niederlage gab es durchaus auch Hoffnung: Der MTV kommt wieder zu mehr Toren - es fehlt nicht mehr viel, um sich endlich wieder mit Punkten belohnen zu können. Zwei „neue“ Gesichter bekamen die Fans Samstagabend zu sehen: zum einen Rückkehrer Celle Seekamp, der das Team wegen der dünnen Personaldecke voraussichtlich bis zum Jahresende ergänzen wird, zudem Neuzugang Jürgen Steinscherer. Der 32-jährige Linksaußen überzeugte durch starke Szenen und sorgte für den schönsten Treffer des Abends, indem er den Ball hinter dem Rücken ins gegnerische Tor bugsierte. Sowohl in Schwerin als auch gegen den VfL machte er somit vier Tore; sein Auftreten lässt hoffen, der Österreicher ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Mannschaft. Vier-Tore-Vorsprung reicht nicht Halbzeit eins lief zunächst recht ausgeglichen, bis sich die Gäste von 7:7 auf 10:7 absetzten. Doch Braunschweig kämpfte sich wieder heran, nicht zuletzt durch eine ganz starke Leistung Ariel Panzers, der für Leon Krka auf die Platte kam. Mit 12:13 ging man in die Kabine. Die zweite Hälfte begann der MTV mit sehr viel mehr Schwung als Potsdam und machte aus einem 12:13 ein 16:13 - es flutschte wieder! Kraftprotz Panzer zeigte erneut Glanzparaden, Tim Alex überzeugte mit wunderschönen Toren, Philipp Krause traf ebenfalls. Bis zur 20:16-Führung (41.) lief es aus MTV-Sicht wie geschnitten Brot. Und dann? Tja, dann agierte Braunschweig viel zu fahrig, ein Fehler reihte sich an den nächsten und der Vier-Tore-Vorsprung schmolz dahin. Der VfL hingegen traf fünf Mal in Folge und ging erneut in Führung. Zwar war die Partie bis zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch offen, doch fand die Mudrow-Truppe nicht mehr ins Spiel und musste sich einmal mehr geschlagen geben. „Ich weiß wirklich nicht, was da los war, ich kann mir unsere Leistung am Ende nicht erklären“, sagte ein resignierter Niklas Wolters. Und Volker Mudrow ergänzte: „Wir haben es in der Hand und verschenken dann leichtfertig den Sieg.“ Nun heißt es erst einmal Wunden lecken: Das kommende Wochenende hat der MTV spielfrei, erst am 1. Dezember geht es zur TSV Burgdorf II, eine Woche später kommt dann Tabellennachbar Bernburg in die Alte Waage. iri / Foto by Daniel Reinelt MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Marko Karaula (4), Kamil Pedryc (2), Calle Seekamp, Jürgen Steinscherer (4), Vlatko Ranogajec, Tim Alex (4), Niklas Walters (2), Philipp Krause (7), Klaas Nikolayzik, Lasse Giese (3), Max Berthold, Fabian Donner Und hier noch ein Interview mit dem sympathischen Neuzugang Jürgen Steinscherer: https://youtu.be/wEc1rZehYKk

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Erfolg gegen Potsdam wäre Balsam

Braunschweig. Die Marschroute ist klar: Nach fünf Niederlagen in Folge soll für unseren Drittligisten wieder ein Erfolg her. Gegner am Samstag ist der VfL Potsdam, mit 12:12-Punkten Tabellensiebter. Seinen ersten Auftritt in der Alten Waage wird Neuzugang Jürgen Steinscherer haben. Der 32-Jährige freut sich riesig auf die Partie in der Braunschweiger Heimstätte, schließlich weiß er als ehemaliger Fredenbecker und Gegner um die Atmosphäre. „Hier ist immer ordentlich Stimmung in der Bude, das gefällt mir.“ Angelo Grunz, Torwart des VfL Potsdam, spricht gar von einer magischen Wirkung der Fans auf die MTV-Mannschaft. Wenn Lasse Giese und Co. vor heimischem Publikum spielen, bedeutet das also immer ein fettes Plus. Das können die Löwenstädter aktuell wahrlich gebrauchen, denn nach fünf Partien ohne Zählbares soll möglichst schnell ein Erfolgserlebnis her. Nicht nur, um das Punktekonto aufzubessern, sondern auch das Selbstvertrauen. Letzteres dürfte nach der Verpflichtung Jürgen Steinscherers zumindest ein Stück weit gestiegen sein, denn er ist ein Linksaußen mit echtem Torinstinkt. Eventuell fehlen wird dagegen Tim Alex aufgrund seiner Bauchmuskelzerrung aus der Partie gegen die HSG Ostsee. „Wir entscheiden wahrscheinlich erst am Samstag final, ob es gehen wird. Aber ich konnte die Woche nicht richtig trainieren“, sagt der 22-Jährige. Womöglich gibt ein vorheriger Belastungstest Klarheit, ob er wird auflaufen können. Und der VfL Potsdam? Der wird natürlich ein Wörtchen mitreden wollen, was den Ausgang der Partie angeht. Die Aufeinandertreffen in der vergangenen Spielzeit gingen beide knapp an Braunschweig, doch die Mannschaft von Daniel Deutsch ist ein harter Brocken. „Potsdam ist eine sehr gut ausgebildete und spielstarke Mannschaft“, sagt MTV-Coach Volker Mudrow. Kreisläufer Christian Schwarz sei ein unangenehmer Kreisläufer, Rückraum-Akteur Matti Spengler ebenfalls sehr stark, ganz zu schweigen von Yannik Münchberger: Der VfL-Kapitän gehört bei aktuell 71 Treffern zu den Top-Torjägern der Liga. Aber wie gesagt: Die Marschroute des MTV ist klar: Ein Sieg soll her! iri / Foto by Daniel Reinelt MTV Braunschweig - VfL Potsdam 17. November, 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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