1. Herren

Oben von links:
Marko Karaula (Nr. 4), Felix Geier (Nr. 2), Jannes Bikker (Nr. 6), Max Berthold (Nr. 84), Kamil Pedryc (Nr. 5), Niklas Mühlenbruch (Nr. 10), Malte Dederding (Nr. 7), Philipp Krause (Nr. 15)

Mitte von links:
Torsten Kathmann (GF Elektrotechnik Kathmann GmbH & Co. KG), Tim Alex (Nr. 9), Udo Falkenroth (Co-Trainer), Volker Mudrow (Trainer), Niklas Wolters (Nr. 13), Otto Rui (GF Fitnessland GmbH)

Unten von links:
Lasse Giese (Nr. 32), Klaas Nikolayzik (Nr. 20), David Suilmann (Nr. 1), Ariel Panzer (Nr. 28), Leon Krka (Nr. 99), Fabian Donner (Nr. 93), Erik Luda (Nr. 8)

 

Tabelle
Spielplan
Torschützenliste


Wir wollen wieder oben angreifen

Für die Handballer des MTV Braunschweig geht es kommende Saison in der Oberliga Niedersachsen weiter. Nach dem unglücklichen Abstieg aus der 3. Liga ist das Ziel für die kommende Saison für das Trainerteam um Volker Mudrow klar: „Wir wollen oben angreifen“. Damit dieses Unterfangen funktionieren kann, wurden fast alle Leistungsträger der vergangenen drei Drittliga-Spielzeiten gehalten und Co-Trainer Udo Falkenroth ist sich sicher, dass „wir stärker sind, als in der letzten Saison“. Die Mannschaft um Kapitän Philipp Krause wurde durch mehrere Neuzugänge verstärkt. So spielt sein Bruder Johannes kommende Saison wieder im Dress des MTV. Das Braunschweiger Urgestein ist in den Planungen von Volker Mudrow ein zentraler Bestandteil. „Er besticht als routinierter Spieler vor allem durch seine Abgeklärtheit auf beiden Seiten des Feldes.“ Zusammen mit Johannes Krause wechselt Tim Schuwerack von der TSG Altenhagen-Heepen nach Braunschweig. Der Student wird sein Master-Studium in Braunschweig absolvieren. Kreisläufer Schuwerack soll vor allem den Mittelblock in der Abwehr verstärken. Einen kurzen Wechselweg hat dagegen Bela Pieles. Der 20-Jährige wechselt von Eintracht Hildesheim in die Okerstadt. „Bela soll uns auf Linksaußen verstärken. Er ist stark im Tempogegenstoß und soll  uns vor allem auch in der Abwehr helfen“. Für Volker Mudrow soll der wurfstarke Rechtshänder ein zentraler Bestandteil der Rotation auf Linksaußen werden und gemeinsam mit Felix Geier und Fabian Donner für Torgefahr sorgen. Aber auch im Tor stellt sich der MTV in der Zukunft breiter auf. Neben Ariel Panzer und David Suilmann wird in der kommenden Saison Moritz Meyer versuchen, möglichst viele Paraden zu schaffen. Für den 26-Jährigen ist der Schritt in die Oberliga ein Wagnis, aber mit gesundem Selbstvertrauen ausgestattet will auch Moritz Meyer ein wichtiger Baustein der Oberligamannschaft werden. In der kommenden Saison soll die Sporthalle Alte Waage wieder das Faustpfand der MudrowJungs werden. Die Stimmung bei Heimspielen war sensationell und der vierthöchste Zuschauerschnitt aller Drittligisten unterstreicht, wie sehr uns die Halle als „Achter Mann“ helfen kann. Wir freuen uns daher auf jeden Zuschauer. Wir wollen wieder oben angreifen – mit Unterstützung in der Halle.

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Kader für die Oberliga steht - auch Karaula und Panzer beiden

Braunschweig. Die Niederlage in Bernburg und der damit verbundene Abstieg in die Oberliga ist inzwischen Geschichte. Die MTVer schauen längst nach vorn, dabei sind die Planungen für die kommende Saison weitestgehend abgeschlossen. Wer bleibt, wer geht, wer kommt? Wir hatten bereits zu anderem Zeitpunkt berichtet, welche Spieler - unabhängig von der Ligazugehörigkeit - auf jeden Fall weiter das MTV-Trikot tragen werden. Noch einmal zur Erinnerung: Niklas Wolters, Lasse Giese, Philipp Krause, Felix Geier, Tim Alex, Fabian Donner und Niklas Mühlenbruch hatten frühzeitig ihren Verbleib vermeldet. Verlängert hatte auch der kroatische Rechtsaußen Vlatko Ranogajec. Nun gaben auch Ariel Panzer und Marko Karaula ihr Ja-Wort für eine weitere Saison. „Sie fühlen sich sehr wohl hier und identifizieren sich mit dem Verein und der Mannschaft“, erklärte Coach Volker Mudrow deren Entscheidung. Ein alter Bekannter kehrt zurück: Johannes Krause, Bruder von Philipp. Er spielte in der MTV-Jugend, anschließend in diversen anderen Vereinen, unter anderem in der zweiten Liga, dann wieder beim MTV und zuletzt bei der TSG Bielefeld. Verpflichtet werden konnte zudem der 20-jährige Linksaußen Bela Pieles von Eintracht Hildesheim. Womöglich rüstet Volker Mudrow noch auf der Torwart-Position nach, mit dem Youngster David Suilmann hat er aber auf jeden Fall einen weiteren Schlussmann, der bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten immer mal wieder im Kader stand. Nicht bleiben wird Leon Krka, er hatte bereits Wochen vor Saisonende angekündigt, zu Eintracht Hildesheim zurückzuwechseln. Jürgen Steinscherer wird den Verein ebenfalls auf eigenen Wunsch Richtung SV Beckdorf verlassen. Nicht verlängert wurden die Verträge mit Max Berthold und dem Polen Kamil Pedryc. Kreisläufer Klaas Nikolayzik rückt aus beruflichen Gründen wohl ins zweite Glied. iri

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Aufopferungsvoll gekämpft und doch abgestiegen

Bernburg. Einfach nur traurig! Unsere Drittliga-Männer kämpften aufopferungsvoll, voller Hingabe, mit letzten Kräften. Am Ende fehlten zwei mickrige Tore zum Klassenerhalt. Durch die 31:32-Niederlage beim SV Anhalt Bernburg müssen Volker Mudrows Schützlinge den Gang in die Oberliga antreten. Die rund 120 MTV-Fans hatten ebenfalls alles gegeben, ihre Mannschaft enthusiastisch angefeuert und nach dem Schlusspfiff mit ihnen getrauert - und sie dennoch gefeiert. „Unsere Fans sind absolute weltklasse! Mehr als das“, sagte Niklas Wolters einen Tag nach der Niederlage. Wie geht es den Spielern nach dem feststehenden Abstieg? „Ich bin traurig und wütend zugleich. Traurig, dass wir es nicht gepackt haben und wütend, weil wir den Klassenerhalt nicht schon viel früher klargemacht haben“, so der Kreisläufer. Mit solch einem Torverhältnis abzusteigen, das könne eigentlich nicht sein. Bei einer Tordifferenz von -5 ist der MTV deutlich besser als der Neunte HSV Hannover (-57). Aber eben nur von der Differenz her und nicht von den Punkten. Wer weiß, wie die Partie in Bernburg ausgegangen wäre, hätte Marko Karaula am Mittwoch nicht den doppelten Bruch der Mittelhand erlitten. Hätte Klaas Nikolayzik nicht eine Disqualifikation in der sechsten Minute hinnehmen müssen. Hätte, hätte - am Ende reichte es schlichtweg nicht: nicht für einen Sieg in Bernburg und somit nicht für den Klassenerhalt. Zum Spiel: Nachdem Klaas Nikolayzik nach einem eins gegen eins disqualifiziert worden war - eine von den Referees sehr harte Entscheidung -, nutzte der Gastgeber die Gunst der Stunde und setzte sich mit 4:1 etwas ab. Doch Braunschweig fing sich schnell und blieb an Bernburg dran. Für den disqualifizierten Kreisläufer war Niklas Wolters im Angriff ins Spiel gekommen, die inzwischen auf 6:0 umgestellte Abwehr durch Calle Seekamp und Christian Sowa ergänzt. Nach einem neuerlichen 11:16-Rückstand folgte eine erneute Aufholjagd dank eines Vier-Tore-Laufes; mit 17:18 ging es in die Kabinen. In Durchgang zwei blieb es ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Nach dem 28:28 sieben Minuten vor Schluss gelangen dem Bernburger Marc Gordon zwei Tore, die der MTV nicht mehr egalisieren konnte. 31:32, Schlusspfiff, hängende Köpfe. „Es ist nicht schön, dass wir abgestiegen sind und die Spieler dürfen auch traurig sein. Abes es geht weiter“, machte Trainer Volker Mudrow seinen Akteuren Mut. Mit welchem Kader es kommende Saison weitergehen wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Diverse Spieler haben ihre Zusage bereits gegeben. Neben Braunschweig müssen zwei Nordklubs den Gang in die Oberliga antreten: die DHK Flensborg sowie die SG Flensburg-Handewitt II. iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (1), Christian Sowa, Jürgen Steinscherer, Vlatko Ranogajec (6), Tim Alex (2), Niklas Wolters (4), Philipp Krause (9), Calle Seekamp, Klaas Nikolayzik, Lasse Giese (9), Max Berthold, Fabian Donner

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In Bernburg gilt’s!

Braunschweig. Spannender geht nicht! Die Entscheidung über Klassenerhalt und Abstieg fällt im letzten Saisonspiel. Beim SV Anhalt Bernburg geht es für unsere Drittliga-Männer also ums Ganze: Niederlage und Remis sind gleichbedeutend mit dem Gang in die Oberliga, bei einem Erfolg ist der Klassenerhalt zum Greifen nah - allerdings auch abhängig vom Ausgang anderer Partien. Ach, wie schön wäre doch ein Sieg gegen Tabellenführer Rostock oder Mitkonkurrent Füchse Berlin gewesen. Dann wäre der Klassenerhalt zwar noch nicht in trockenen Tüchern, die Ausgangslage aber doch entspannter. Ein bisschen wenigstens. So aber geht’s bis zur letzten Sekunde ans Eingemachte. Fakt ist: Der MTV MUSS am Samstag in Bernburg gewinnen, um seine Chance auf den Drittliga-Verbleib zu wahren. Und selbst dann ist er nicht zu hundert Prozent sicher, denn da sind ja noch zwei weitere Partien, die eine Rolle spielen. Selber Tag, selber Uhrzeit. Absolute Crunchtime! Zum einen empfangen die Füchse den Nordklub Flensburg-Handewitt, zudem muss die HSG Ostsee in Burgdorf ran. Gesetz den Fall also, der MTV siegt in Bernburg, dann gibt es neun verschiedene Varianten, was die Ergebnisse der anderen zwei Begegnungen angeht. Wir wollen hier nicht alle durchspielen, sondern uns auf zwei konzentrieren. Wichtig: Haben mehr als zwei Mannschaften dieselbe Punktzahl, so gilt ausschließlich der Vergleich dieser Teams untereinander. Variante A: Die Füchse gewinnen ihre Partie gegen Flensburg-Handewitt - das reicht für den MTV, egal wie Ostsee gegen Burgdorf spielt. Variante B: Die Füchse verlieren gegen Flensburg-Handewitt, gleichzeitig unterliegt Ostsee Gastgeber Burgdorf - der MTV steigt zusammen mit Bernburg ab, denn dann ist Braunschweig mit Ostsee, den Füchsen und Bernburg punktgleich (alle 22), hat aber im Vierervergleich das Nachsehen. Kleiner Trost: Nur bei Variante B würde der MTV runtergehen, bei allen anderen Konstellationen wäre der Klassenerhalt perfekt. Immer vorausgesetzt, Bernburg wird geschlagen. Im Hinspiel hatten Philipp Krause und Co. den Ostklub mit 31:18 geradezu deklassiert, doch am Samstag werden die Karten neu gemischt. Nicht dabei sein wird Marko Karaula, er erlitt im Spiel gegen die Füchse einen doppelten Bruch in der Mittelhand. Zwischen 400 und 500 Zuschauer feuern den Gastgeber bei Heimspielen in der Regel an, doch Braunschweig wird versuchen, dagegenzuhalten - rund 90 MTV-Fans hatten am Donnerstag bereits signalisiert, ihr Team vor Ort zu unterstützen. Samstag gegen 20.30 Uhr wissen wir mehr, was den Ausgang angeht - spannender geht’s wirklich nicht! iri/Foto by Daniel Reinelt SV Anhalt Bernburg - MTV Braunschweig Samstag, 4. Mai, 19 Uhr (Sporthalle „Bruno Hinz“, Nienburger Straße 16, 06406 Bernburg)

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Knappe Niederlage gegen Füchse Berlin II - Finale in Bernburg

Braunschweig. Welch bittere Niederlage! Nach leidenschaftlichem Kampf unterlagen unsere Drittliga-Männer im Wiederholungsspiel gegen die Füchse Berlin II mit 32:33 (20:18). Nun müssen sie zwingend in der letzten Partie der Saison am Samstag in Bernburg gewinnen. Sie waren so knapp dran an einem Erfolg, doch am Ende entschieden Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels. Und so saßen die MTVer nach dem Schlusspfiff mit hängenden Köpfen auf der Platte, während Trainer Volker Mudrow den 1100 Zuschauern per Mikrofon für die Wahnsinns-Kulisse am späten Nachmittag sowie während der gesamten Saison dankte - das hatten Philipp Krause und Co. kurz zuvor per Transparent bereits getan. Dabei sah es in dem Wiederholungsspiel mehrfach nach einem Erfolg aus, der MTV führte zeitweise mit fünf Toren. Felix Geier etwa machte das 17:12 in der 24. Minute, wenig später trafen Marko Karaula zum 18:13 und Tim Alex zum 19:14. Selbst nach zwei kleinen Schwächephasen im ersten Durchgang behaupteten sie die Führung und gingen mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine (20:18). Nach dem Wiederanpfiff traf Lasse Giese, auch an diesem Tag wieder in bestechender Form, drei Mal in Folge und baute somit die Führung auf vier Tore aus. Doch die Berliner, auf der Bank unterstützt durch den ehemaligen Nationalspieler und jetzigen Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe, kämpften sich mehr und mehr heran und schafften eine Viertelstunde vor Schluss den 26:26-Ausgleich. Als sie gar mit 31:27 Toren in Führung gingen, schienen die MTVer geschlagen - doch weit gefehlt! Mit leidenschaftlichem Kampf und lautstark unterstützt von den Fans schnupperten sie noch einmal am Sieg - um am Ende nach einem Siebenmeter-Tor der Gäste doch als Verlierer dazustehen. Bitter: Marko Karaula verletzte sich in einem Zweikampf an der Hand und droht für das Bernburg-Spiel auszufallen. Noch am Abend machte er sich zur Untersuchung auf den Weg ins Krankenhaus. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben ein super Spiel gemacht“, sagte Volker Mudrow nach dem Spiel. Es seien einige leichte Fehler gewesen, die das Spiel entschieden hätten. „Sie müssen noch lernen, in solchen Phasen konstanter zu spielen.“ Doch ganz gibt er die Hoffnung in der Mission Klassenerhalt nicht auf. Allerdings ist hierfür ein Sieg in Bernburg Pflicht, will man in der kommenden Saison nicht in der Oberliga auflaufen… iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (1), Christian Sowa, Jürgen Steinscherer, Vlatko Ranogajec (2), Marko Karaula (7), Tim Alex (4), Niklas Wolters, Philipp Krause (4), Calle Seekamp, Klaas Nikolayzik (3), Lasse Giese (11), Fabian Donner

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Wiederholungsspiel gegen die Füchse - es geht um sehr viel

Braunschweig. Der Protest ging nach zähem Ringen durch, und so dürfen unsere Drittliga-Männer am 1. Mai (17 Uhr) noch einmal gegen die Füchse Berlin II ran. Es geht um unfassbar viel: Der Sieger dieser Partie hat deutlich bessere Chancen, die Liga zu halten, wenn ein Erfolg auch nicht gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt ist… Wahnsinn, so eng war die Tabellensituation selten. War es die vergangenen zwei Jahre aus Sicht des MTV bis kurz vor Toreschluss brenzlig, ist es in dieser Saison kaum zum Aushalten vor Spannung. Man kann noch so oft auf die Rangfolge der Mannschaften schauen, es wird einfach nicht beruhigender. Und dennoch: Auch wenn Spieler wie Fans nach dieser unglaublich knappen Niederlage gegen Empor Rostock gefrustet waren, ist die Ausgangslage nicht ganz aussichtslos. Denn: Gewinnen Lasse Giese und Co. sowohl gegen die Füchse Berlin als auch in Bernburg, hätten sie 24:36 Punkte und der Klassenerhalt wäre perfekt. Berlin könnte dann maximal 22 Zähler erreichen, Bernburg ebenfalls. Dann wären die Ergebnisse der anderen Teams aus der unteren Tabellenregion irrelevant. Somit kann der MTV aus eigener Kraft die Klasse halten. Unterliegen unsere Jungs allerdings den Berlinern, geht das ganz große Rechnen los. Dann MÜSSEN sie am letzten Spieltag in Bernburg punkten, zudem sind sie abhängig von den Ergebnissen folgender Teams: Berlin (noch gegen Flensburg-Handewitt II), HSG Ostsee (gegen Burgdorf II), Burgwedel (gegen Rostock). Die ganz große Frage ist, mit welcher Mannschaft die Füchse auflaufen - werden einige Spieler aus dem Bundesliga-Kader mit an Bord sein? Fakt ist: Gegen den Tabellenzweiten Hildesheim unterlagen sie am Sonntag mit nur einem Tor. Das Hinspiel in Berlin gewann der MTV zwar mit 27:23, doch werden die Karten nun neu gemischt. Zum einen wegen der Tabellensituation, zum anderen wegen des Protestes. Trainer Anel Mahmutefendic dürfte seine Männer entsprechend eingestellt haben. Also: ordentlich einpeitschen, auf der Platte wie auf den Rängen alles geben und hoffen… iri

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Bestätigt: Das Wiederholungsspiel gegen die Füchse Berlin II steigt am 1. Mai um 17 Uhr

Braunschweig. Nun steht der Termin fest: Das Wiederholungsspiel gegen die Füchse Berlin II findet wie schon vermutet am 1. Mai statt, Anpfiff ist um 17 Uhr in der Alten Waage. Ein Spiel mit unfassbarer Bedeutung, denn es geht um nichts weniger als den Klassenerhalt. Die Mannschaft setzt deshalb wieder auf ein volles Haus und enthusiastische Stimmung...

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24:26 - Tabellenführer Rostock fast ein Bein gestellt

Braunschweig. Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war riesengroß, denn ein Erfolg gegen den Tabellenführer zum Greifen nah. Unfassbar knapp unterlagen unsere Drittliga-Männer gegen die Gäste aus Rostock, 24:26 (13:13) hieß es nach 60 Minuten. Dabei war Braunschweig dem Gegner mindestens ebenbürtig. Der MTV hatte sich im Kampf um den Klassenerhalt so viel vorgenommen und zeigte keine Angst vor dem Tabellenführer - ein Sieg war das erklärte und selbstbewusste Ziel. „Wir müssen und können das gewinnen“, hatte Ariel Panzer vor der Partie gesagt. Und so traten der Torwart und sein Team vor über 1000 Zuschauern auch auf: von Beginn an wach, bis in die Haarspitzen motiviert und unerschrocken. Mit leidenschaftlichem Spiel sagten sie Rostock den Kampf an. Der Mannschaft, die ebenfalls dringend Punkte brauchte, um den ersten Tabellenplatz zu verteidigen, der gleichbedeutend mit einem Relegations-Aufstiegsplatz ist. Dass es am Ende für die Braunschweiger nicht reichte, war bitter, denn sie hatten die Gäste an den Rand einer Niederlage gebracht. Vor allem der Drei-Tore-Vorsprung durch einen Treffer zum 22:19 von Philipp Krause zehn Minuten vor dem Abpfiff hatte die Hoffnung auf einen so wichtigen Sieg genährt. Der Reihe nach. Der MTV agierte mit einer offensiven Abwehr, die so geschickt agierte, dass sich Rostock mächtig strecken musste, um durchzukommen. Im Angriff überzeugte Braunschweig ebenfalls und kam trotz des starken Empor-Torwarts Robert Wetzel immer wieder zu Torerfolgen. Nach 20 Minuten traf Klaas Nikolayzik zum verheißungsvollen 9:7. Doch die Gäste glichen durch Nick Witte aus, beim Treffer zum 9:9 hatte Rostock bereits den vierten Siebenmeter zugesprochen bekommen. Mit 13:13 ging es in die Kabine. Auch in Durchgang zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich beide Teams mit einer Ein-Tore-Führung abwechselten. Bis zur 46. Minute, als Marko Karaula zum 20:18 traf, vier Minuten später baute Philipp Krause gar auf besagte drei Tore Vorsprung aus. 22:19 zehn Minuten vor dem Abpfiff - eine Überraschung lag in der Luft. Doch zum einen mussten die Schützlinge von Volker Mudrow weitere drei Siebenmeter für die Gäste hinnehmen, zum anderen waren sie im Angriff nicht mehr ganz so durchsetzungsfähig. Sechs Tore am Stück reichten Rostock für ihren Erfolg. Deren Jubel war entsprechend groß, die Braunschweiger verließen mit hängenden Köpfen die Platte. „Das ist so bitter. Wir waren so nah dran“, sagte ein enttäuschter Niklas Wolters. „Wir haben es am Ende versäumt zu treffen. Zudem war die Verhältnismäßigkeit, was die Entscheidungen der Schiedsrichter anging, schon sehr verwunderlich.“ Wer mag es ihm verdenken, selbst die Rostocker dürften sich gewundert haben ob der Siebenmeter-Bilanz: elf für den Nordklub, drei für Braunschweig… Nun stehen noch zwei Partien für den MTV an. Zwei Chancen, den Abstieg noch abzuwehren. Vermutlich am 1. Mai gegen die Füchse Berlin (der Termin ist noch nicht bestätigt) und am 4. Mai beim direkten Konkurrenten Bernburg. iri MTV: Ariel Panzer, Leon Krka, Felix Geier (4), Christian Sowa, Jürgen Steinscherer, Marko Karaula (6), Vlatko Ranogajec (3), Tim Alex (1), Niklas Wolters, Philipp Krause (3), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (5), Max Berthold

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Mit viel Optimismus gegen Tabellenführer Rostock

Braunschweig. Aus dem vorletzten Saisonspiel wurde das drittletzte. Da die Partie gegen die Füchse Berlin II nach einer Entscheidung des DHB wiederholt wird, haben unsere Drittliga-Männer nun also noch drei Chancen, den Kampf um den Klassenerhalt für sich zu entscheiden. Zunächst geht es gegen Tabellenführer Rostock. Der Respekt ist groß, der Wille ist größer. „Wir haben schon häufig gezeigt, dass wir gegen die besten Teams mithalten und gewinnen können“, sagt Volker Mudrow. Der MTV-Trainer weiß selbstverständlich um die Stärke der Mannschaft von Till Wiechers, doch Stärke allein ist kein Kriterium für einen Favoriten-Sieg. Schon gar nicht in der Alten Waage. „Unsere Zuschauer sind ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Die Stimmung und Unterstützung vor allem in den letzten Spielen war unglaublich“, so Volker Mudrow. Gemeinsam mit den Fans wollen die Löwenstädter angreifen und wichtige Punkte für das Unterfangen Klassenerhalt sammeln. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer? Warum nicht, denn auch der zeigt nicht immer Bestleistungen (jüngst gab es eine Niederlage gegen die HSG Ostsee); und wenn der MTV so spielt wie gegen Schwerin und Burgdorf, ist alles möglich. Im Hinspiel hatte es eine 17:24-Niederlage gegeben. Rostocks Top-Torjäger Robin Breitenfeldt ist nach einer Knieverletzung seit November nicht an Bord, die besten Schützen sind Nick Witte (125), Jonas Steidtmann (124) und André Meuser (113). Keiner also ist so wurfgewaltig wie Philipp Krause (175) und Marko Karaula (148). Dafür sind die Tore auf viele Schultern verteilt. Kleiner Wermutstropfen: Rostock braucht zwingend Punkte im Kampf um die Tabellenführung, die gleichbedeutend mit einem Relegations-Aufstiegsplatz ist - Eintracht Hildesheim ist dem Nordklub dicht auf den Fersen. Die Braunschweiger wird das nicht kümmern, sie sind ebenfalls aufs Punktesammeln angewiesen. Dass sie durch das Wiederholungsspiel gegen Berlin nun wieder eine Chance mehr haben und aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, klingt zwar verlockend, bedeutet aber keineswegs mehr Sicherheit. iri MTV Braunschweig - HC Empor Rostock 27. April, 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Erfolgreicher Protest - Spiel gegen Füchse Berlin wird wiederholt

Braunschweig. Inzwischen dürfte die Nachricht den einen oder anderen MTV-Fan erreicht haben: Die Partie gegen die Füchse Berlin II wird erneut ausgetragen. Die Entscheidung des Deutschen Handballbundes hat bestätigt, dass wir nach diesem kuriosen Aufeinandertreffen zurecht Protest eingelegt hatten. Anvisiert ist das Nachholspiel am 1. Mai um 17 Uhr in der Alten Waage - eine Bestätigung seitens der Stadt Braunschweig steht allerdings noch aus. Sobald wir Näheres wissen, geben wir es auf den üblichen Kanälen bekannt. Dauerkarten gelten nicht für diese Partie Wichtig: Da der Deutsche Handballbund Ausrichter dieses Spiels ist, haben die Dauerkarten keine Gültigkeit. Soll heißen, dass jeder Zuschauer - auch jedes Vereinsmitglied - Eintritt zahlen muss. „Wir hoffen auf eine volle Halle und wie immer beste Unterstützung“, sagt Trainer Volker Mudrow. Er betont zudem, dass jetzt erst einmal die ganze Konzentration auf das Rostock-Spiel gelegt wird. „Der Fokus ist auf kommenden Samstag gerichtet und auf nichts anderes!“ Ein Rückblick Da die kuriose Partie gegen Berlin bereits Ende Januar austragen wurde, blicken wir noch einmal zurück: Unsere durch einen kursierenden Grippevirus stark geschwächte Mannschaft hatte gegen den Hauptstadtklub mit einem Tor verloren - zu unrecht, wie MTV-Spieler wie -Verantwortliche fanden. Was war passiert? In den letzten fünf Minuten hatte Braunschweig aus Versehen eine Auszeit zu viel nehmen wollen, doch statt dies einfach zu unterbinden und weiterspielen zu lassen, entschieden sich die Schiedsrichter für eine Zwei-Minutenstrafe gegen Volker Mudrow sowie wechselnden Ballbesitz. Und so brachten die Füchse ihre Ein-Tore-Führung über die Zeit. Der von uns eingelegte Protest hatte zähe Verhandlungen zur Folge, die nun in die Wiederholung mündeten. Darüber sind wie sehr dankbar. iri

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