1. Herren

Oben von links:
Lucas Meurer (Nr. 4), Lasse Giese (Nr. 32), Jannes Bikker (Nr. 11), Carl-Philipp Seekamp (Nr. 19), Niklas Mühlenbruch (Nr. 10), Philipp Krause (Nr. 15), Ivan Kucharik (Nr. 89)

Mitte von links:
Niklas Wolters (Nr. 13), Yann Hoffmann (77), Co-Trainer Udo Falkenroth, Trainer Volker Mudrow, Abteilungsleiter Hans-Werner Gebert, Tim Alex (Nr. 9), Kjell-Mogen König (Nr. 2)

Unten von links:
Fabian Donner (Nr. 7), Klaas Nikolayzik (Nr. 20), Ariel Panzer (Nr. 28), Timon Wilken (Nr. 69), David Suilmann (Nr. 1), Patrick Reckewell (Nr. 6), Lars Körner (Nr. 22)

Auf dem Foto fehlen:

Sebastian Czok, Noah Grabitz

 

Tabelle
Spielplan
Torschützenliste


Das Penalty Duell

Ariel Panzer hat Christoph Kasper zu einem Duell herausgefordert. Für euch heißt es dieses mal Elfmeter von Ariel gegen Siebenmeter von Christoph. Gleichzeitig soll dies auch den Beginn eines neuen Formats darstellen, in dem unsere Spieler zu Trainern werden. https://www.youtube.com/watch?v=ZN_cPwVVubY Einen großen Dank an den SV Abbesbüttel, dass wir kurzfristig auf den Trainingsplatz durfen, um die Elfmeter zu schießen.

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1a-Leistung und Überraschungserfolg gegen Altenholz

Braunschweig. Wahnsinn, verrückt, megacool! Die Mudrow-Jungs haben den Tabellenzweiten TSV Altenholz nach einem 1a-Auftritt mit 32:27 (13:13) niedergerungen und einen Riesenschritt Richtung Drittliga-Klassenerhalt getan. Welch ein Spiel, welch eine Atmosphäre in der Sporthalle Alte Waage! Es war ein Abend der Superlative. Die Spieler tanzten nach dem Schlusspfiff ihren „Braunschweiger-Jungs“ und jubelten ausgelassen. Und, ganz wichtig, bedankten sich anerkennend beim Publikum. „Zuhause vor unseren Zuschauern können wir jeden schlagen“, sagte Ariel Panzer anschließend. Anfeuerungen als probates Mittel für die Leistungsstimulation - der Torwart hat gestern einmal mehr vorgemacht, wie das geht. Der 44-Jährige hielt wie ein Weltmeister, brachte seine Anhänger schon im ersten Durchgang zu stehenden Ovationen und leistete einen ganz wesentlichen Beitrag zum Erfolg. Aber er war längst nicht der einzige, der einen Sahnetag erwischt hatte. Marko Karaula traf am häufigsten das gegnerische Tor, nämlich neun Mal, und hatte lediglich zwei Fehlwürfe. Philipp Krause lenkte das Spiel à la bonheur, spielte wie so oft den entscheidenden Pass und netzte zudem noch sieben Mal ein. Sebastian Czok hatte endlich wieder mehr Torerfolge, Calle Seekamp und Christian Sowa stabilisierten die Abwehr und und und… Es war schließlich die herausragende Teamleistung, die den Erfolg möglich machte. „Das ist einfach geil“, freute sich Volker Mudrow überschwänglich. „Es sieht so aus, dass wir auch kommende Saison in der dritten Liga weitermachen.“ Natürlich hält er sich genauso wie Co-Trainer Udo Falkenroth noch etwas bedeckt, denn rein rechnerisch wäre der Abstieg noch möglich. Aber es müsste schon sehr unglücklich laufen, rutschten die Braunschweiger noch auf einen Abstiegsplatz: Als derzeitiger Elfter haben sie vier Punkte Vorsprung auf Rang 14. Und Altenholz? Verspielte durch die Niederlage beim MTV die theoretische Chance, den HSV Hamburg vom ersten Tabellenrang verdrängen zu können. Entsprechend bedröppelt schauten sie nach der Partie drein und wussten offenbar nicht so recht, wie ihnen geschehen war. „Die haben uns ganz klar unterschätzt“, sagte Kreisläufer Klaas Nikolayzik. Udo Falkenroth war fassungslos ob dieser Tatsache: „Wie man einen Abstiegskandidaten nicht richtig ernst nehmen kann, ist mir ein Rätsel.“ In Halbzeit eins konnten die Gäste das Spiel noch ausgeglichen gestalten; sie liefen zwar oft einem Ein- und Zweitore-Rückstand hinterher, schafften es aber noch auf ein 13:13 zum Pausenpfiff. Doch zu Beginn der zweiten Hälfte waren sie völlig plan- und ideenlos: Während sie nur zweimal trafen, machte Braunschweig gleich acht Tore (20:15 in Minute 42). In den Folgezeit kam der TSV nie mehr als auf vier Tore heran, so dass Philipp Krause und Co. den Sieg ungefährdet über die Zeit brachten. Ein denkwürdiger Abend, der Spielern wie Zuschauern sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Die Braunschweiger können sich nun etwas zurücklehnen - sie haben am kommenden Wochenende spielfrei - und die Ergebnisse der konkurrierenden Mannschaften studieren. Sollte etwa Fredenbeck nächste Woche dem DHK Flensborg unterliegen, wäre das wohl gleichbedeutend mit dem MTV-Klassenerhalt. Eine wunderbare Ausgangslage… iri MTV: Panzer, Wilken, Cucuz, Czok (6), Karaula (9), Geyer (2), Donner, Mühlenbruch, Wolters, Krause (7), Seekamp (2), Nikolayzik (2), Giese (3), Sowa (1)

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Ist Überraschung gegen Altenholz drin?

Braunschweig. Da wartet ein ganz dicker Brocken auf die Jungs von Volker Mudrow: Am Samstagabend kommt kein geringer als der Tabellenzweite TSV Altenholz in die Sporthalle Alte Waage. Doch auch wenn unsere Drittligisten in der Rolle des Underdog sind - sie wollen alles daran setzen, für eine Überraschung zu sorgen und einen oder gar zwei Punkte zu erkämpfen. „Altenholz ist eine sehr starke Mannschaft, das wird eine schwierige Aufgabe“, sagt Volker Mudrow. Zumal der Nordklub durchaus noch Chancen auf die Zweite Liga hat. „Meines Wissens haben die in dieser Saison durchaus Ambitionen, hochzugehen.“ Eine schwierige Aufgabe also in der Tat, aber nicht unmöglich. „Wenn wir in der Crunchtime dran bleiben und einen kühlen Kopf bewahren, dann haben wir eine Chance“, sagt Rückraumspieler Tim Alex. Und auch der Coach sieht kein aussichtsloses Unterfangen. Aber es müsse eben alles passen. Wie verlief das Hinspiel? Nun, der MTV kam nicht sonderlich gut in die Partie, lag stets hinten, zeitweise gar mit neun Toren (10:19 zur Halbzeit). Besonders stark waren die TSV-Akteure Jonas Ottsen mit neun und Marcel Möller mit sieben Treffern. Doch dank altbewährter Kämpfermentalität spielten sich die Braunschweiger sukzessive heran und lagen wenige Minuten vor dem Schlusspfiff mit nur einem Tor zurück (26:27). Am Ende hieß es zwar 28:32, doch Philipp Krause und Co. fuhren mit dem Gefühl nach Hause, auch einen Großen wie den TSV schlagen zu können. Und das haben sie schließlich auch in der Endphase der vergangenen Saison bewiesen: Der HSV Hamburg sowie Nord HU wurden bezwungen, als die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt dringend nötig waren. Und auch aktuell täte ein Punktgewinn gut, will man nicht vom Ausgang der verbliebenen Spiele der konkurrierenden Teams wie Hamburg-Barmbek, Fredenbeck, Flensborg und Rostock abhängig sein. Was den Kader angeht, so wird Volker Mudrow auf Lars Körner verzichten müssen (privat verhindert), der Einsatz von Tim Alex ist aufgrund einer Bronchitis noch unsicher. Philipp Krause, der in den letzten 15 Minuten gegen die SG Flensburg-Handewitt II wegen Übelkeit passen musste, ist wieder fit, die Chance auf einen neuerlichen Einsatz bekommen Christian Sowa, Niklas Mühlenbruch sowie Fabian Donner. iri MTV Braunschweig - TSV Altenholz 14. April um 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Teamplayer mit Durchsetzungsvermögen

Braunschweig. Das Eins gegen Eins ist seine ganz große Stärke. Und die spielt der 21-Jährige vor allem seit einigen Wochen aus: Allein in den vergangenen drei Partien traf er 14 Mal. Tim Alex - der Rückraumspieler unseres Drittliga-Teams kommt immer besser in Schwung. Seit einiger Zeit ist der Braunschweiger noch mehr gefordert als ohnehin schon. Nach dem Abgang des Luxemburgers Yann Hoffmann und dem verletzungsbedingten Ausfall Ivan Kuchariks hat sich die Rolle von Tim Alex innerhalb der Mannschaft verschoben. Seine Spielzeit auf der Platte ist eine deutlich längere als noch in der Hinrunde, die Verantwortung eine größere. Dass er damit umgehen kann, hat der Rechtshänder vor allem in den vergangenen Spielen bewiesen. „Ich freue mich, dass Volker mir das Vertrauen schenkt“, sagt der Student für Stadt- und Regionalmanagement bescheiden. Er fühlt sich wohl in seiner Haut, denn „es läuft gerade sehr gut“. Wenngleich er die Leistung der Mannschaft viel höher einstuft als seine eigene. Dass der Klassenerhalt glücke, sei schließlich entscheidender als die persönliche Torausbeute. Ein echter Teamplayer! Aber natürlich ist Tim Alex froh, dass es derzeit bei ihm rund läuft und er zu geglückten Partien beitragen kann. „Dass ich so viel Spielzeiten habe, bringt mich natürlich voran. Man kann ja trainieren wie verrückt, aber Spielpraxis und Spielhärte bringen sehr viel mehr als jedes Training. Das ist auch wichtig fürs Selbstvertrauen.“ Und das dürfte in letzter Zeit enorm gewachsen sein. In den Begegnungen gegen Fredenbeck und Schwerin steuerte er neun wichtige Tore bei, und auch wenn der MTV gegen die SG Flensburg-Handewitt II am Ende unterlag, war es auch das Verdienst des 21-Jährigen, dass sein Team nicht unterging. In dieser Saison traf er bis dato 49 Mal, in der vergangenen waren es lediglich 17 Tore. „Tim hat eine eindeutig aufsteigende Form“, lobt Co-Trainer Udo Falkenroth. „Vor allem gegen Fredenbeck und Schwerin war er ganz stark.“ Allein mit guter Täuschung sei er in der Lage, seine Gegenspieler zu überwinden und Tore zu erzielen. Woran der Kraftprotz (1,90 Meter, 96 Kilo) noch arbeiten müsse, sei seine Kondition. „Da muss ich eindeutig besser werden“, bestätigt der 21-Jährige selbstkritisch. Als B-Jugendlicher kam er aus Sickte, spielte zwei Jahre in der Jugend-Bundesliga, war auch im Niedersachsenkader. Zu den ersten Herren stieß er, als die Mannschaft in der Oberliga kämpfte und aufstieg. Nach zwischenzeitlicher Pause wegen Abiturs und Studienbeginn ist Tim Alex seit dem Winter der vergangenen Saison wieder dabei. „Ich denke, dass wir noch einen Punkt benötigen, um die Klasse zu halten.“ Gegen den direkten Konkurrenten DHK Flensborg müsse auf jeden Fall gepunktet werden, aber auch eine Überraschung gegen ein Top-Team wie Altenholz hält er für möglich. „Wenn wir in der Crunchtime dran bleiben und einen kühlen Kopf bewahren, dann haben wir eine Chance.“ Ob er selbst wird auflaufen können, ist derzeit allerdings unklar: Seit Dienstag liegt er mit Bronchitis flach. Gute Besserung! iri

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Fünf Fragen mit Ivan Kucharik

Im linken Rückraum hat Ivan Kucharik bis zu seiner Verletzung bisher 80 Tore für unseren MTV erzielt. Ivo ist allerdings guter Dinge, diese Zahl in dieser Saison noch erhöhen zu können. Bis dahin habt ihr hier die Chance unseren ehemaligen slowakischen Nationalspieler besser kennenzulernen, bevor es in den letzten Saisonwochen, auch mit Ivo, weiterhin heißt #GemeinsamFürDieDritteLiga https://youtu.be/tcGBLGWHl38 In den kommenden Tagen folgt noch ein weiteres Video mit Ivan Kucharik. Dies werdet ihr exklusiv auf unserem YouTube-Kanal finden.

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MTV ohne Punkte bei Flensburg-Handewitt II

Braunschweig. Sie hatten sich nach den Erfolgen gegen Fredenbeck und Schwerin viel vorgenommen, gereicht hat es am Ende nicht. Unsere Drittligisten unterlagen am Wochenende bei der Reserve des Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt mit 30:25 (15:11). Geschwächt waren sie durch die frühe rote Karte für Ariel Panzer und den Ausfall Philipp Krauses. Schade, ein Sieg wäre durchaus drin gewesen, denn haushoch überlegen waren die Gastgeber nicht. Doch zum einen war der MTV nicht zwingend genug im Torabschluss, zum anderen kamen unglückliche Umstände hinzu. Die da wären: Torhüter Ariel Panzer wurde in der zwölften Minute disqualifiziert, weil er einen Gegenspieler bei dem Versuch, den Ball beim Tempogegenstoß abzufangen, zu Fall gebracht hatte. Bis dahin hatte der 44-Jährige gut gehalten. „Das war so unglaublich ärgerlich, denn ich habe ihn nicht absichtlich umgehauen, sondern bin ausgerutscht“, grämte sich Ariel Panzer noch einen Tag nach der Partie. Für ihn kam Milan Cucuz ins Spiel. Ebenfalls unglücklich: Philipp Krause musste zu Beginn der zweiten Hälfte passen. Aufgrund starker Übelkeit konnte er nicht weiterspielen und verbrachte statt auf der Platte den Rest des Spieles in der Kabine. Eine echte Schwächung! Doch die mangelnde Torausbeute war es, die dem MTV schlussendlich das Genick brach. „Wir waren nach Rückständen immer wieder dran, haben dann aber unsere Chancen liegen lassen“, sagte Co-Trainer Udo Falkenroth. 14:21 hieß es etwa in der 42. Minute - doch Marko Karaula und Co. kämpften sich tapfer heran (20:23) und schienen zehn Minuten vor dem Schlusspfiff wieder Fuß gefasst zu haben. Niklas Mühlenbruch machte ein weiteres wichtiges Tor zum 23:25. Der Zwei-Tore-Abstand blieb bis zur 58. Minute (25:27), doch dann zog Flensburg-Handewitt um den starken Rechtsaußen Janos Steidtmann Tor um Tor davon und feierte den für sie wichtigen Sieg. Nun wieder Zwölfter Da Empor Rostock, direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, überraschend gegen Burgdorf II punktete, steht der MTV nun wieder auf Rang zwölf. Am Samstag steht nun das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSV Altenholz auf dem Programm. Eine schwierige Aufgabe, sicher, aber keine unlösbare. In der vergangenen Saison punktete der MTV schließlich auch gegen die Top-Teams (HSV Hamburg und Nord HU). Warum also nicht auch am Samstag gegen Altenholz… iri MTV: Panzer, Cucuz, Czok (2), Karaula (6), Alex (5), Mühlenbruch (2), Wolters, Krause (6), Seekamp, Nikolayzik (3), Körner, Giese (1)

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MTV will mit Sieg in Flensburg Sack zumachen

Braunschweig. Mit jeder Menge Selbstbewusstsein reist unser Drittligist am Samstag zur SG Flensburg-Handewitt II. Nach den überzeugenden Erfolgen gegen Fredenbeck und Schwerin wollen die Braunschweiger auch beim Juniorteam des Bundesligisten punkten. Neunter gegen Elfter - allein von der Tabellensituation her ist für den MTV ein Sieg durchaus drin. Zumal der Nordklub aktuell ein Spiel mehr als Braunschweig bestritten hat. „Wir haben auf jeden Fall eine Chance“, sagt Kreisläufer Klaas Nikolayzik. „Wenn wir zwei Punkte holen, sind wir so gut wie durch.“ Und meint natürlich den Klassenerhalt. Von einer guten Situation spricht auch Volker Mudrow, doch ist der Coach verhalten vorsichtig. „Wir müssen immer noch was gewinnen und stecken weiter im Abstiegskampf.“ Aber natürlich weiß er um die zurückgewonnene Stärke und die damit verbundene Leichtigkeit, die sein Team nun umgibt. Was hat Braunschweig bei den vergangenen zwei Siegen anders gemacht als in den vielen Begegnungen zuvor? Nun, da ist zum einen der wiedererstarkte Ariel Panzer. Der 44-Jährige hielt bravourös und gab seiner Mannschaft damit viel Stabilität. Genauso wie „Calle“ Seekamp: Der Hüne steht in der Abwehr wie eine Mauer und hatte gegen Fredenbeck mit Christian Sowa und gegen Schwerin mit Niklas Mühlenbruch starke Sparringspartner an seiner Seite. Letzterer wird gegen Flensburg-Handewitt zum Einsatz kommen. Und dann ist da noch der Angriff: Gegen Fredenbeck und Schwerin war die Chancenverwertung um ein vielfaches besser als in vielen anderen Partien. Marko Karaula und Philipp Krause waren treffsicher, und auch Klaas Nikolayzik und Tim Alex machten viele wichtige Tore. Hinspiel ging knapp an den MTV Gegen die Bundesliga-Reserve soll nun der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Das Hinspiel ging mit einem Tor Vorsprung an den MTV und war von beiden Teams durch viele Aufs und Abs gekennzeichnet. Der letzte Erfolg der Schleswig-Holsteiner datiert vom 24. Februar gegen Hamburg-Barmbek, insofern ist der Nordklub alles andere als erfolgsverwöhnt. Sollten die Braunschweiger ansatzweise so auftreten wie in den vergangenen beiden Partien, ist auch auswärts bei der SG durchaus was zu holen. iri SG Flensburg-Handewitt II - MTV Braunschweig Samstag, 7. April, 19.30 Uhr (Wikinghalle, Alter Kirchenweg 38, 24983 Handewitt)

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Wahnsinn - MTV zwingt Schweriner Stiere in die Knie

Schwerin. Absoluter Wahnsinn! Unsere Drittliga-Jungs haben für eine echte Überraschung gesorgt und den Tabellendritten Mecklenburger Stiere Schwerin bezwungen. Und das auswärts! 28:26 hieß es am Ende aus Braunschweiger Sicht. Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg für das Unterfangen Klassenerhalt. Der Jubel nach dem Schlusspfiff war, na klar, besonders ausgelassen. Die rund 30 mitgereisten Fans ließen ihre Spieler mächtig hochleben. Und dass die Rückfahrt im Bus feucht-fröhlich werden würde, dafür brauchte es auch nicht viel Fantasie… „Das war ein großartiges Spiel der Jungs“, freute sich Udo Falkenroth nach Spielende. Der Co-Trainer war voll des Lobes für jeden einzelnen, und dann noch mal besonders für vier Akteure - Ariel Panzer, Klaas Nikolayzik, Marko Karaula und Tim Alex. „Ariel hat weltklasse gehalten, das war ein Spiel der Superlative.“ 19 gehaltene Bälle sprechen eine deutliche Sprache; dabei kam ihm sicher zugute, dass er seine ehemaligen Teamkollegen in- und auswendig kennt. „Klaas war besonders stark, er war im Abschluss heute richtig cool.“ Sieben Mal überwand er den Stiere-Torhüter und zeigte keinerlei Nerven. „Auch Marko hatte einen super Tag, er hatte immer das Auge für den freien Mann.“ Und nicht nur mit seinen Anspielen glänzte er, denn er machte auch drei Tore. „Und Tim Alex konnte an seine exzellente Leistung aus dem Fredenbeck-Spiel anknüpfen.“ Fünf wichtige Tore steuerte zum Sieg bei. Ach ja, und dann war da ja auch noch Youngster Niklas Mühlenbruch. Er spielte in der Abwehr durch und machte seine Sache richtig gut, „das war bravourös" - er erinnerte an seinen Vater Mike, der es bis in die zweite Liga geschafft hatte. Zum Spiel: Nicht Favorit und Gastgeber Schwerin war tonangebend, sondern Braunschweig. Zwar lagen die Stiere anfangs mit ein, zwei Toren in Front, doch nach dem 7:7-Ausgleich setzte sich der MTV wiederum leicht ab. Mit einer 15:13-Führung ging man in die Pause. Und es ging munter weiter aus Braunschweiger Sicht. Nach fünf Toren innerhalb von sieben Minuten machte der MTV weiter Boden gut und führte 19:14 (36.). Und auch in der 43. Minute war der Vorsprung nicht geschmolzen (20:15). Zwar kämpften sich die Schweringer nun immer näher heran, schafften gar den zwischenzeitigen Ausgleich (24:24 in der 54. Minute und 25:25 in der 56.) - doch zur Führung trafen sie nicht mehr. Der MTV rettete den Sieg über die Zeit und feierte am Ende den verdienten Erfolg. Als Elfter geht es nun gegen Flensburg-Handewitt II Sechs Punkte aus den vergangenen fünf Spielen, davon zwei Auswärtssiege: Diese Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen. Und der Aufwärtstrend macht sich auch in der Tabelle bemerkbar: Die Braunschweiger sind aktuell Elfter und haben nun ein wenig Puffer auf die Abstiegsränge. Natürlich dürfen sie sich nun nicht zurücklehnen, denn am kommenden Wochenende (7. April) wartet die nächste schwere Aufgabe: Dann geht es auswärts bei der Reserve des Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt ran. Die musste am Abend eine Niederlage gegen den HSV Hannover einstecken, aktuell steht sie in der Tabelle zwei Ränge über Philipp Krause und Co. Keine unlösbare Aufgabe also für die Löwen - das Selbstbewusstsein jedenfalls dürfte nach den vergangenen Spielen beachtlich sein. iri MTV: Panzer, Cucuz, Czok (4), Karaula (3), Donner, Alex (5), Mühlenbruch, Wolters, Krause (5), Seekamp, Nikolayzik (7), Körner (3), Giese (1)

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Ariel Panzer will seine alten Weggefährten aus Schwerin ärgern

Braunschweig. So, weiter geht’s! Nach dem überzeugenden Auftritt gegen den VfL Fredenbeck steht bereits die nächste Partie auf dem Programm. Am heutigen Donnerstag reisen unsere Drittliga-Jungs zu den Stieren nach Schwerin. Eine harte Nuss, schließlich sind die Mecklenburger aktuell Tabellendritter. Der MTV will seinen Schwung aus der Samstagspartie mitnehmen und - wenn möglich - eine Überraschung landen. Für Ariel Panzer wird es eine Begegnung der besonderen Art. Der Torhüter trifft auf seine alten Weggefährten, denn von 2015 bis 2017 trug er das Dress der Stiere. „Es wird schwer, aber wir können es auf jeden Fall schaffen“, sagt der 44-Jährige. Im Hinspiel hätte er die Schweriner in der Sporthalle Alte Waage so gern bezwungen, und er startete auch besonders motiviert und mit diversen Glanzparaden. Doch wegen einer aufgebrochenen Zerrung musste er bereits nach kurzer Zeit passen und konnte die am Ende deutliche 22:28-Niederlage nur noch von der Bank aus beobachten. Damals war es die erste Heim-Niederlage nach drei zuvor gewonnenen Partien. Der MTV stand zu diesem Zeitpunkt noch im oberen Tabellendrittel, war kurzzeitig gar Tabellenführer. Die jetzige Situation ist eine ganz andere: Kapitän Lars Körner und Co. kämpfen bei sechs verbleibenden Spielen als Tabellen-13. um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Ein Erfolg im Norden ist zwar nicht fest eingeplant, täte dem Punktestand aber eindeutig gut. Aus Schweriner Sicht war der bisherige Saisonverlauf durchaus erfreulich. Mit 15 Siegen und 31:13 Punkten stehen sie auf dem dritten Tabellenrang, gleich hinter dem HSV Hamburg und dem TSV Altenholz. Und dennoch gibt sich Mannhard Bech, Mitte der neunziger Jahre zweimal mit dem THW Kiel deutscher Meister und seit Januar Stiere-Coach, vor der Partie gegen Braunschweig verhalten vorsichtig. „Unsere Gäste haben in der vergangenen Woche ihr Heimspiel gegen Fredenbeck souverän durchgebracht und ganze 60 Minuten lang die Platte und ihren Gegner dominiert. Soweit sind wir noch nicht.“ Er will mit Schwerin sehr bald den Aufstieg in die zweite Liga schaffen. Ob Bech nun tiefstapelt oder nicht: Für MTV’s Co-Trainer Udo Falkenroth sind die Gastgeber Favorit. „Der Kader ist gespickt mit diversen Profis, und sie haben eine extrem robuste Abwehr.“ Zudem stünden nicht selten 1500 bis 2000 Zuschauer hinter ihrem Team. Und doch macht Udo Falkenroth einen Vorteil für die Braunschweiger aus - Ariel Panzer. „Ariel kennt die Spieler sehr genau, und das wird in deren Köpfen auch drin sein.“ Zudem sei er aktuell in bestechender Form. Es wird enorm spannend - wir werden berichten. iri Mecklenburger Stiere Schwerin - MTV Donnerstag, 29. März um 20 Uhr (Sport- und Kongresshalle Schwerin, Wittenburger Straße 118, 19059 Schwerin)

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Fünf Fragen mit Marko Karaula

Unser Rückraumspieler Marko Karaula wird im Moment zum Trainer beim Handball-Ostercamp unseres MTV Braunschweig. Wenn seine Handballkarriere irgendwann einmal ihr Ende findet, kann er sich auch gut vorstellen, selbst einmal als Trainer zu arbeiten. Dies erfahrt ihr zwar nicht im Video mit Christoph Kasper, dafür aber vieles mehr. Viel Spaß beim Anschauen. https://www.youtube.com/watch?v=uN9LhJwIDLc&feature=youtu.be

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