1. Herren

Oben von links:
Lucas Meurer (Nr. 4), Lasse Giese (Nr. 32), Jannes Bikker (Nr. 11), Carl-Philipp Seekamp (Nr. 19), Niklas Mühlenbruch (Nr. 10), Philipp Krause (Nr. 15), Ivan Kucharik (Nr. 89)

Mitte von links:
Niklas Wolters (Nr. 13), Yann Hoffmann (77), Co-Trainer Udo Falkenroth, Trainer Volker Mudrow, Abteilungsleiter Hans-Werner Gebert, Tim Alex (Nr. 9), Kjell-Mogen König (Nr. 2)

Unten von links:
Fabian Donner (Nr. 7), Klaas Nikolayzik (Nr. 20), Ariel Panzer (Nr. 28), Timon Wilken (Nr. 69), David Suilmann (Nr. 1), Patrick Reckewell (Nr. 6), Lars Körner (Nr. 22)

Auf dem Foto fehlen:

Sebastian Czok, Noah Grabitz

 

Tabelle
Spielplan
Torschützenliste


Wieder nichts – Niederlage gegen Burgwedel

Braunschweig. Wieder nichts! Kein Sieg, kein Punkt, kein neues Selbstvertrauen. Im Derby daheim gegen Hannover-Burgwedel unterlagen die Mudrow-Jungs mit 27:31 (13:18) und bleiben somit im unteren Tabellendrittel der dritten Liga hängen. Der Frust nach dem Schlusspfiff war groß bei den Braunschweiger Akteuren. Lars Körner saß mit hängendem Kopf auf der Bank und wusste nicht so recht, was gerade passiert war. „Ich verstehe es nicht. Zu Beginn des Spiels waren wir dieses Mal wach, haben gut begonnen, und dann brechen wir ein. Dabei dachten wir eigentlich, dass heute der Knoten platzt“, so der Teamkapitän. Tat er nicht, stattdessen sahen die knapp 1000 Zuschauer – neben durchaus schönen Aktionen – zeitweise fehlende Zuordnung in der Deckung, zu schnelle Abschlüsse im Angriff und vor allem mangelnde Chancenverwertung der Gastgeber. Letztere war es dann auch, die dem MTV das Genick brach. „Am Ende war das der Grund für die Niederlage“, analysierte Co-Trainer Udo Falkenroth. Bei 18 Fehlwürfen sei man die Hälfte frei vor dem gegnerischen Tor gewesen. Sebastian Czok, Lasse Giese, Tim Alex – alle scheiterten am starken Burgwedel-Keeper Räbiger oder an sich selbst. „Wenn du die reinmachst, sieht der Spielverlauf ganz anders aus. So aber verlierst du das Spiel und bist einfach nur gefrustet.“ Dass diese Partie hätte gewonnen werden müssen, weil der Gegner sehr schwach war, wird wohl niemand behaupten. Burgwedel steht zwar auf dem vorletzten Tabellenrang, doch spiegelt das nicht ihr Leistungsvermögen wider. „Die gehören da unten nicht hin, sie sind viel stärker“, so Lars Körner. Und dennoch wäre ein Braunschweiger Sieg drin gewesen. Der MTV startete wie schon erwähnt durchaus verheißungsvoll in die Partie. Auch die Gäste waren von Beginn an wach, so dass sich schnell ein munterer Schlagabtausch entwickelte. Mal lag Burgwedel ein Tor in Front, mal Braunschweig. Bis zum 10:10 ging das so hin und her, bis – ja, bis es zu besagtem Einbruch der Braunschweiger kam. Klare Torchancen wurden vergeben, zu viele Treffer zugelassen, schnell lag man fünf Tore zurück. Mit 13:18 ging es in die Pause. In Durchgang zwei berappelten sich die Jungs von Volker Mudrow wieder, hielten ihre Steigerung allerdings nicht durch. Zeitweise lagen sie mit sechs Toren hinten (20:26 in Minute 47), kamen dann auf drei Tore heran (24:27 in Minute 52). Am Ende riskierten sie noch einmal alles, doch es langte nicht mehr. Test gegen Zweitligist Am kommenden Samstag, 27. Januar, tritt der MTV bei einer Benefizveranstaltung gegen Zweitligist Eintracht Hildesheim an (um 15.30 Uhr in Salzgitter-Lebenstedt). Eine gute Möglichkeit, um sich zu sammeln, zu testen, Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Das Wochenende drauf steht dann die nächste Drittligapartie an: In der Alten Waage kommt die TSV Burgdorf II. Ein Erfolg wäre so viel wert, denn der letzte Sieg liegt eine ganze Weile zurück: Am 4. November bezwang der MTV die SG Flensburg-Handewitt II. Wir werden dabei sein! iri MTV: Panzer – Wilken, König, Czok (5), Alex (1), Wolters, Krause (7), Seekamp (1), Nikolayzik (4), Körner, Giese (1), Kucharik (8)

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Der vorbildliche Sprinter

Braunschweig. Mit seiner Schnelligkeit bringt er so manchen zur Verzweiflung. Nicht selten sind die Gegner völlig entnervt, ihre Tempogegenstöße nicht ausspielen zu können. Warum? Weil immer einer flinker ist - der Mann mit der 22 auf dem Trikot: Lars Körner. Die Zeit über 100 Meter müsste eigentlich mal gestoppt werden bei dem 26-Jährigen. „Ich habe keine Ahnung, wie schnell ich bin. Aber ich wollte das schon immer mal wissen.“ Wo auch immer die Uhr stehen bleiben mag – es ist ganz sicher eine verdammt schnelle Zeit. Mit welcher Rasanz der Student für Fahrzeugtechnik die Halle rauf- und runterläuft, ist beeindruckend. Und genau diese Schnelligkeit ist es, die ihn für den MTV so unentbehrlich macht. „Meine Aufgabe ist es unter anderem, als erster vorn und auch als erster hinten zu sein.“ Sprich: die gegnerischen Tempogegenstöße zu vereiteln und die eigenen durchzuführen. Der 26-Jährige, der als A-Jugendlicher - vom TSV Watenbüttel, Zweidorf-Bortfeld und Vater Jahn Peine kommend - zum MTV kam, hat freilich noch andere Qualitäten. Als Links-Außen zieht er das Angriffsspiel in die Breite und sorgt für manch schönen Treffer von der Seite. In der Partie gegen Hamburg-Barmbek verzeichnete er stolze fünf Treffer. „Lars verkörpert wunderbar den Weg des MTV – von der Verbandsliga hat er sich in die dritte Liga hochgekämpft“, sagt Volker Mudrow. Der Coach hält große Stücke auf ihn. „Er ist vorbildlicher Kapitän, hat eine super Einstellung – einfach ein toller Typ.“ Defensiv sei er stark, aber auch offensiv wie etwa in Hamburg sei er durchschlagskräftig. Und blitzschnell sowieso. Dass es derzeit nicht so gut läuft für die Löwenstädter, macht Lars Körner unter anderem an den Startschwierigkeiten fest. „Wir müssen oft immer erst reinfinden ins Spiel, sind nicht von Anfang an da. So war es auch gegen Hamburg-Barmbek. Ich weiß ehrlich nicht, warum das so ist.“ Gegen Burgwedel müsse man auf jeden Fall von Anfang an hellwach sein. „Der Druck ist sehr hoch aufgrund unserer Tabellensituation. Und ein Derby ist sowieso immer brisant. Das wird kein leichter Gang.“ Dennoch glaube er an einen Erfolg gegen Burgwedel. Auch dem weiteren Saisonverlauf sieht er optimistisch entgegen. Das Team habe es schließlich selbst in der Hand, sich aus dem Abstiegskampf herauszuziehen. „Die ganzen Derbys haben wir in der Rückrunde zuhause. Wenn es gut läuft, können wir uns sogar noch ein ganzes Stück nach oben arbeiten.“ Und wie sehr fehlt der Luxemburger Yann Hoffmann? „Dass er nicht mehr dabei ist, ist schon eine Schwächung. Aber wir dürfen uns nicht dahinter verstecken, sondern müssen Vollgas geben.“ So wie der 26-Jährige im Sprint. iri / Fotos: Reinelt/PresseBlen.de

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Gegen Burgwedel gilt’s!

Braunschweig. So, nun also gilt’s! Die Situation, die unsere Drittliga-Mannschaft unbedingt vermeiden wollte, ist doch eingetroffen. Der MTV ist nur noch einen Punkt von einem Abstiegsrang entfernt und braucht dringend Erfolge. Am Samstagabend ist der Tabellen-15. Hannover-Burgwedel in der Alten Waage zu Gast. Ein MTV-Sieg im Derby muss her! Drei mickrige Zähler und drei Tabellenplätze trennen Braunschweig und Burgwedel voneinander. Aufgrund der knappen Niederlage am vergangenen Sonntag bei Hamburg-Barmbek konnte sich der MTV nicht von unten absetzen – bei einem Sieg wäre der neunte Rang drin gewesen und man hätte sich etwas Luft verschaffen können. Hat bekanntermaßen nicht geklappt, umso wichtiger ist nun ein Erfolgserlebnis am Samstagabend. „Der Druck aufgrund der Punktesituation ist groß, und ein Derby ist sowieso immer brisant“, sagt MTV-Kapitän Lars Körner zur kommenden Partie. Der 26-Jährige glaubt zwar an einen Sieg, „aber es wird kein leichter Gang. Wir müssen uns voll reinhängen.“ Dass Burgwedel auf einem Abstiegsplatz steht, wundert nicht nur den Kapitän, sondern auch Volker Mudrow. „Deren Saisonziel war ein Platz im oberen Drittel. Aufgrund ihres Kaders gehören sie dort auch hin“, so der Coach. Doch brauchte das Team aus dem Kreis Hannover offenbar einige Einspielzeit, um mit diversen neuen Akteuren auf Betriebstemperatur zu kommen. Diese scheinen sie jetzt erreicht zu haben: Am vergangenen Wochenende bezwangen sie DHK Flensborg, und zwar klar und deutlich mit 27:17. Ein echtes Ausrufezeichen! Bange ist den Braunschweigern deshalb noch lange nicht. Sie wissen um ihre eigenen Qualitäten und geben sich kämpferisch. Die Moral ist ohnehin ihr Anker und hat sie schon so manche knifflige Aufgabe lösen lassen. Das Hinspiel endete 23:23, damals war Torwart Timon Wilken mit sage und schreibe 19 Paraden Mann der Stunde. „Das war spitzenmäßig, was Timon gehalten hat“, hatte Volker Mudrow nach der Begegnung Anfang September gelobt. Ivan Kucharik hatte im Hinspiel sieben Mal getroffen, Sebastian Czok fünf Mal. Letzterer zeigte bei Hamburg-Barmbek Ladehemmungen und konnte keinen einzigen Treffer verbuchen. Mit einer Leistung wie im Hinspiel, gut aufgelegten Teamkollegen und einem munteren Publikum ist ein Derby-Erfolg gegen Burgwedel auf jeden Fall drin. Und so wichtig! iri/Foto: Agentur Hübner MTV Braunschweig – Hannover-Burgwedel 20.01.18 um 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Bittere Niederlage beim Tabellennachbarn

Hamburg/Braunschweig. Welch ein Pech: In der ersten Rückrundenpartie unterlag unser Drittligist denkbar knapp und musste die Heimreise aus dem Norden mit leeren Händen antreten. Beim Tabellennachbarn HG Hamburg-Barmbek unterlag Braunschweig 27:28 (13:15) und ist aktuell nur noch einen Punkt von einem Abstiegsrang entfernt. Auch wenn Hamburg-Barmbek als Aufsteiger Drittliga-Neuling und in der Tabelle noch hinter dem MTV platziert ist: Der Nordklub ist ein durchaus starkes Team, das sich zudem im Laufe der Hinrunde auf der einen oder anderen Position verstärkt hat. Insofern ist eine Niederlage gegen diese Mannschaft alles andere als eine Schmach. Und dennoch war mehr drin an diesem Sonntagnachmittag! Zwar brauchten die Braunschweiger in der sehr kalten Halle einige Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen und in die Partie zu finden – man lag zwischenzeitig 4:9 und 5:10 zurück -, dennoch kamen die Mudrow-Jungs mit der Zeit immer besser in Gang und verkürzten den Rückstand zur Halbzeit auf zwei Tore (13:15). Ariel Panzer, der nach gut zehn Minuten für Timon Wilken eingewechselt wurde, war ein echter Rückhalt, und Ivan Kucharik zeigte im ersten Durchgang ein bärenstarkes Spiel: Ganze sieben Mal überwand er den Hamburger Keeper. Nach der Pause traf Braunschweig munter weiter und kam in der 37. Minute durch Kapitän Lars Körner erstmals zum Ausgleich (17:17). Was nun folgte, war ein offener Schlagabtausch: Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, mal gingen die Gastgeber mit einem Tor in Führung, mal die Gäste. Philipp Krause traf ein ums andere Mal und war mit insgesamt neun Toren bester Schütze auf der Platte. Fünf Minuten vor Schluss lag Hamburg-Barmbek mit zwei Treffern in Front, doch auch hier setzte der MTV nach. Tim Alex glich zwei Minuten vor dem Schlusspfiff zum 26:26 aus, und mindestens ein Punktgewinn lag nun in der Luft. Doch am Ende reichte es nicht, die 28:27-Führung der Gastgeber holte Braunschweig nicht mehr ein und musste nach dieser denkbar knappen Begegnung ohne Punktgewinn nach Hause fahren. „Das ist bitter, denn wir waren mit Hamburg auf Augenhöhe“, bilanzierte Udo Falkenroth nach der Partie. Der Co-Trainer mochte dem Team keinen Vorwurf machen: Es wurde gekämpft, taktisch klug agiert – nach der offensiven Verteidigung wurde auf eine defensive umgestellt -, mit 27 Toren auswärts beachtlich oft getroffen, allein: Das Quäntchen Glück fehlte. Am kommenden Samstag aber gilt’s: Um 19.30 Uhr empfängt der MTV daheim in der Sporthalle Alte Waage Hannover Burgwedel. Mit lediglich zwei Siegen (gegen Hamburg-Barmbek und DHK Flensborg) steht das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Tabellen-12. gegen den 15. - Ein Derby mit Brisanz! iri / Foto: Reinelt/PresseBlen.de MTV: Panzer, Wilken – König, Czok, Meurer, Alex (3), Wolters, Krause (9), Seekamp (1), Nikolayzik (1), Körner (5), Giese (1), Kucharik (7).

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Keine Punkte zur Winterpause

Braunschweig. Schade! Unsere Drittliga-Jungs wären gern mit einem Erfolg in die Winterpause gegangen, stattdessen mussten sie eine weitere Niederlage einstecken. Gegen den Oranienburger HC unterlagen sie vor gut 900 Zuschauern in eigener Halle mit 25:30 (13:14). Das Ergebnis klingt deutlicher, als die Partie tatsächlich war. Gegen Ende wagten die Braunschweiger viel, um sich noch einmal heranzukämpfen. Doch funktionierte es nicht, stattdessen kassierte man noch das ein oder andere Tor. Dabei bescheinigte Co-Trainer Udo Falkenroth seinem Team eine ordentliche Leistung im Angriff. „25 Tore sind gar nicht so schlecht, das ist sehr ordentlich.“ Und das, obwohl Oranienburg eine sehr robuste Abwehr stellte. Vor allem der Luxemburger Nationalspieler Yann Hoffmann zeigte eine starke Leistung, kämpfte, setzt sich oft durch. Ein Beleg seiner Topform: Mit sechs Treffern war er bester MTV-Torschütze. In der Verteidigung allerdings hatten die Gäste immer wieder leichtes Spiel: Vor allem über außen kamen sie zu diversen Treffern, gelegentliche Lücken der MTV-Abwehr nutzen sie eiskalt aus. „In den entscheidenden Phasen war Oranienburg einfach das bessere Team“, bilanzierte Udo Falkenroth. Und so kam es, dass Braunschweig nicht ein einziges Mal in dieser Partie in Führung ging. Eng ging es dennoch zu. Nach einem Drei-Tore-Rückstand kurz nach der Halbzeitpause (13:16) kämpften sich Hoffmann und Co. auf 17:17 heran – und hätten gut und gerne das erste Mal in dieser Begegnung in Führung gehen können. „Das war der Knackpunkt“, sagte Kreisläufer Niklas Wolters. „Wenn wir da unsere Chancen genutzt hätten, wäre ein Sieg durchaus drin gewesen.“ Doch statt im Ballbesitz das Tor zu machen, leistete sich der MTV einen Fehlpass und lief erneut einem neuerlichen Rückstand hinterher – der nicht mehr aufgeholt werden konnte. „Mit ein paar weniger Fehlern gewinnen wir das Spiel, es war wie so oft sehr eng“, so der Co-Trainer. Die Winterpause komme nun zur rechten Zeit und es gelte, die Wunden zu lecken, sich zu erholen, den Kopf frei zu bekommen. „Und dann müssen wir im neuen Jahr wieder voll durchstarten.“ Tatsächlich müssen die Braunschweiger wieder Punkte sammeln. Noch beträgt der Rückstand des aktuellen Tabellen-Zwölften auf einen Abstiegsplatz vier Punkte, doch haben sie ein respektive zwei Spiele mehr absolviert. Am 14. Januar geht es mit einem Auswärtsspiel bei Hamburg-Barmbek weiter. „Wir gehören von der Klasse der Mannschaft einfach nicht in den Tabellenkeller“, so Niklas Wolters. „Wir müssen da unten wieder heraus.“ iri / Foto: Jan F. Helbig/PresseBlen.de MTV: Panzer, Wilken (1), König (1), Czok (3), Alex (2), Wolters, Krause (5), Seekamp, Nikolayzik (3), Körner, Giese (2), Hoffmann (6), Kucharik (2)

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Gegen Oranienburg soll ein Heimsieg her

Braunschweig. Das freie Wochenende tat unseren Drittliga-Spielern gut, doch nun brennen sie wieder auf neue Aufgaben. Zur letzten Partie in diesem Jahr empfangen sie den Oranienburger HC, aktuell Tabellen-Sechster und somit drei Ränge besser platziert als der MTV. Doch nur ein Punkt trennt die beiden Teams. „Ich freue mich nach der kurzen Pause auf ein Heimspiel vor eigenem Publikum“, sagt Volker Mudrow. Und spricht sogleich von der Ernsthaftigkeit dieser Begegnung. „Das ist Klassenerhalts-Kampf pur, wir sind lediglich vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.“ In den vergangenen Spielen habe man gegen die beiden Spitzenteams Altenholz und HSV Hamburg zwar stark gespielt, aber keine Punkte holen können, zudem unterlag man dem DHK Flensborg sehr unglücklich. „Solche Punkte sind immens wichtig, denn die Staffel ist extrem stark und ausgeglichen – jeder einzelne Sieg ist Gold wert.“ Mit Oranienburg kommt nun ein Gegner in die Sporthalle Alte Waage, der zwar nur einen Punkt mehr auf der Habenseite hat als der MTV, der aber in den Augen des Trainers als Favorit in die Partie geht. „Ihr Plan war, die Saison ganz oben mitzuspielen“, so Volker Mudrow über den Klub, der die Saison 2016/2017 als Vierter abschloss. Tatsächlich starteten die Brandenburger bärenstark, von fünf Partien konnten sie vier gewinnen. In den vergangenen Wochen war der Motor jedoch etwas ins Stocken geraten: Mal abgesehen vom Erfolg im letzten Spiel gegen Flensburg-Handewitt II blieben sie in den vergangenen sieben Partien ohne Sieg. Volker Mudrow sieht das Plus der Oranienburger vor allem in der Defensive, „sie sind sehr abwehrstark“. Zudem haben sie mit dem Rückraumspieler David Sauß und dem Linksaußen Dennis Leroy Schmöker sehr gute Einzelakteure. „Aber wir sind auch sehr stark, wir wollen in eigener Halle unbedingt punkten“, ergänzt MTV-Rechtsaußen Lasse Giese. In der vergangenen Saison erkämpften sich die Braunschweiger daheim ein Remis (20:20), auswärts verloren sie allerdings recht deutlich (22:29). Was den Kader betrifft, so kann Volker Mudrow aus dem Vollen schöpfen. Alle Mann an Bord, niemand verletzt – auch Kreisläufer Klaas Nikolayzik hat seine Knieverletzung auskuriert. iri / Foto: Reinelt/PresseBlen.de MTV Braunschweig –Oranienburger HC 09.12.17 um 19.30 Uhr (Sporthalle Alte Waage, Weberstraße 2-3, 38100 Braunschweig)

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Der Spieler für die Tempogegenstöße

Braunschweig. Los ging es bereits bei den Minis. Als Fünfjähriger begann Lasse Giese mit dem Handballsport, damals beim MTV Hondelage. Inzwischen, 15 Jahre später, ist der Dibbesdorfer fester Bestandteil der Drittliga-Mannschaft des MTV Braunschweig. Eine Truppe, für die der 20-Jährige brennt. „Handball steht bei mir an erster Stelle“, sagt der Rechtsaußen. Und das, obwohl der Sport, in Symbiose mit seiner Ausbildung als Industriekaufmann, kaum Spielraum für andere Dinge lässt. Frühmorgens bis nachmittags bei der Arbeit, kurze Zeit später auf dem Weg in die Trainingshalle nach Braunschweig, nach zweieinhalb Stunden ackern im Kraftraum und auf der Platte erst nachts wieder daheim. „Viel Zeit für anderes bleibt da nicht, und Donnerstagabends beim Training bin ich manchmal komplett platt. Aber ich motiviere mich immer wieder und gern.“ Für Prüfungen gelernt wird sonntags – samstags stehen schließlich in der Regel Ligaspiele auf dem Plan, teilweise mit sehr weiten Auswärtsfahrten. Der Sport wurde Lasse quasi in die Wiege gelegt, seine handballaktiven Eltern nahmen den Filius oft mit in die Halle und vermittelten ihm die Lust am Sport. Im zweiten Jahr C-Jugend wechselte der Linkshänder dann vom kleineren MTV zum größeren, „ich wollte mich weiterentwickeln“. Dass er im nunmehr zweiten Herrenjahr bereits in der dritten Liga spielen darf, empfindet der 20-Jährige als absolutes Privileg. „Das ist eine coole Sache, vor allem auch, weil das Ganze direkt vor der Haustür stattfindet.“ Seine Leidenschaft für den Sport liegt auch in den Mitspielern begründet. Das Musketier-Motto „Einer für alle, alle für einen“ klingt zwar abgedroschen, passt aber wunderbar auf das Braunschweiger Team. „Wir kämpfen füreinander, und wir beißen immer, egal, wie hoch wir zurückliegen.“ Qualitativ sieht er seine Mannschaft sehr stark aufgestellt, nicht zuletzt aufgrund der Verstärkungen durch Ariel Panzer, Ivan Kucharik, Yann Hoffmann und Kjell-Mogen König zum Saisonbeginn. „Mit dem Kader und unserem Kampfgeist gehören wir eigentlich nicht in den Keller der Liga.“ Der Partie am Samstag gegen Oranienburg sieht er mit Vorfreude, aber auch einer gewissen Anspannung entgegen. Man sei nicht weit entfernt von einem Abstiegsplatz, aber mit einem Erfolg stünde der MTV gleich wieder auf Rang fünf oder sechs. „Es geht einfach sehr eng zu in der Staffel.“ Was seine Torausbeute angeht, so ist der Rechtsaußen aktuell mäßig zufrieden – bisher überwand er die gegnerischen Torhüter 15 Mal. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison traf er insgesamt 54 Mal. Seine Stärken sieht Lasse vor allem in den Tempogegenstößen, „das sind meine großen Chancen“. Trainer Volker Mudrow schätzt zudem sein variables Spiel und seinen extrem harten Wurf. „Lasse ist ein Sinnbild für unsere Anschlussförderung“, so der 48-Jährige. Es sei wunderbar zu sehen, wie sich junge Spieler wie Lasse bei den Herren etablieren. In seiner Freizeit widmet sich der 1,90-Schlacks übrigens gelegentlich dem Bwin, vornehmlich zockt er im Fußball- und Handballbereich. Gäbe es das Samstagspiel zu wetten, würde Lasse selbstredend auf den MTV setzen. Man munkelt, dass er ein feines Gespür für die sportlichen Ausgänge hat... iri / Jan F. Helbig/PresseBlen.de

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Schwächelnde Abwehr kostet Drittligist in Flensborg den Sieg

Flensborg/Braunschweig. Coach Volker Mudrow hatte im Vorfeld einen harten Kampf vorausgesagt, und der ist es dann auch geworden: Die Partie unserer Drittliga-Jungs beim DHK Flensborg war eine ganz enge Kiste – leider mit dem schlechteren Ende für den MTV. Beim 26:27 musste Braunschweig die lange Heimreise ohne Zählbares antreten. Und samstäglich grüßt das Murmeltier: Wieder einmal liefen die Löwenstädter die ersten 30 Minuten nicht richtig rund, wieder mussten sie einem Rückstand hinterherhecheln. 2:5 nach 10 Minuten, 3:8 nach einer Viertelstunde – zu wenig ging anfangs im Angriff, zu viel wurde in der Verteidigung zugelassen. „Der Start war nicht sehr prickelnd. Wir müssen einfach lernen, von Anfang an hellwach zu sein“, resümierte Co-Trainer Udo Falkenroth nach der Begegnung. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die MTVer immerhin noch aufschließen und lagen beim 10:13 nur noch drei Tore zurück. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Gastgeber bereits fünf Siebenmeter zugesprochen bekommen, und es sollten weitere vier in Durchgang zwei hinzukommen. Braunschweig durfte insgesamt dreimal ran: Zwölf Siebener zeugen von einer hart geführten Partie. Die zweite Hälfte ging, was die Anzahl der Tore anging, an den MTV – und doch reichte es nicht zu einem Sieg. Vor allem Philipp Krause und Ivan Kucharik waren in Torlaune: Philipp traf neun, Ivan sieben Mal. Allein: Am Ende hatten Lars Körner und Co. einen Treffer weniger auf ihrem Konto. „Auswärts 26 Tore zu werfen sind eine sehr ordentliche Bilanz, da kann man überhaupt nicht meckern. Was uns aber das Genick gebrochen hat, war die Abwehr“, so Udo Falkenroth. Individuelle Patzer und Absprachefehler hätten es dem Gegner viel zu leicht gemacht, zu Toren zu kommen. „Das hat die Aufholjagd immer wieder gebremst. Schade, denn wir hatten alle Chancen zu gewinnen.“ Die Kreisläufer Klaas Nikolayzik und Niklas Wolters waren noch etwas angeschlagen ins Spiel gegangen, machten ihre Sache aber sehr ordentlich. Es geht eng zu in der Liga Was bleibt nach diesem Spieltag? Vier Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber (plus drei Unentschieden), ergo haben die Braunschweiger ein weiterhin negatives Punkteverhältnis (11:15) und stehen inzwischen auf dem zehnten Tabellenrang. Es sind nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang, das klingt vielleicht etwas beunruhigend. Andererseits beträgt der Rückstand auf Platz sechs nur einen Punkt - es geht eng zu in der Liga. Dort steht aktuell der Oranienburger HC, kommender Gegner des MTV am 9. Dezember. Es dürfte eine knackige Partie werden. iri / Fotos: Reinelt/PresseBlen.de MTV: Panzer, Wilken, König, Czok (3), Alex, Wolters, Krause (9), Seekamp, Nikolayzik (2), Körner (2), Giese, Hoffmann (3), Kucharik (7)

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Drittligist erwartet schweres Spiel beim DHK Flensborg

Braunschweig. Nach zwei bärenstarken Leistungen und denkbar knappen Niederlagen gegen die Spitzenteams TSV Altenholz und HSV Hamburg geht es am Samstag zum DHK Flensborg, drei Tabellenränge schlechter platziert als der MTV. Unser Drittligist wird dennoch alles andere als überheblich gen Norden fahren. Das ist neu in der laufenden Saison: Erstmals weisen die Braunschweiger ein negatives Punkteverhältnis auf (11:13). Nervös macht das Volker Mudrow aber nicht: „Nein, überhaupt nicht. Ich schaue nicht groß auf den Tabellenstand“, so der Trainer. Die Situation bestätige vielmehr, dass es sehr eng und schwierig werde, die Saison zu bestehen. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt in der Tat lediglich vier Punkte respektive zwei Siege. Was erwartet den MTV beim Nordklub? „ Die Flensborger sind eine robuste Truppe, sehr eingespielt und körperlich stark“, weiß Rückraumspieler Sebastian Czok. Volker Mudrow erwartet „eine ganz enge Geschichte, ich hoffe, dass wir mithalten können“. Vor allen die Außenspieler seien stark, zudem Rückraumspieler Sjören Tölle. Favoritenrolle? „Uns sehe ich jedenfalls nicht als Favorit in dieser Partie. Wir haben nur eine Chance, wenn wir wirklich gut spielen.“ In der vergangenen Saison gab es vor eigenem Publikum eine 24:32-Klatsche gegen Flensborg, auswärts wurde dagegen gepunktet (22:21). Der DHK kann bisher drei Erfolge aufweisen, unter anderem gegen den HSV Hannover, aktuell immerhin Tabellenfünfter. Die anderen Siege wurden gegen den VfL Potsdam sowie Hamburg-Barmbeck eingefahren. Zum Braunschweiger Kader: Kreisläufer Klaas Nikolayzik hatte die vergangenen drei Spiele wegen einer Kapselverhetzung im Knie gefehlt, ist diese Woche aber wieder ins Training eingestiegen. "Ich kann wohl spielen", zeigt sich der 24-Jährige zuversichtlich. Zudem war Kreisläufer Niklas Wolters beim Mittwochtraining umgeknickt. "Es sollte hoffentlich nicht so schlimm sein, ich werde spielen können, denke ich", sagt der 20-Jährige. Wir dürfen gespannt sein, ob tatsächlich beide morgen auf der Platte werden stehen können - hoffentlich. Es bleibt spannend. iri/Foto: Reineld/PresseBlen.de DHK Flensborg - MTV Braunschweig 25.11.17 um 17 Uhr (Idrätshallen Flensborg, Moltkestraße 20b, 24937 Flensburg)

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Mit dem Tabellenführer auf Augenhöhe

Braunschweig. Welch bunter Abend: Rappelvolle Halle, exzellente Stimmung, attraktiver Handball. Nur das Ergebnis stimmte nicht aus Braunschweiger Sicht: Der Drittligist unterlag dem HSV Hamburg mit 22:24 (12:15). Grämen müssen sich die Mudrow-Jungs dennoch nicht - sie verkauften sich richtig gut und waren dem neuen Tabellenführer durchaus ebenbürtig. Nach dem Schlusspfiff atmete Torsten Jansen erst einmal tief durch. Der HSV-Coach und Weltmeister von 2007 wusste sehr wohl, dass der Sieg seiner Truppe ein besonders hart erkämpfter war. Entsprechend ausgelassen feierten die Spieler, lagen sich am Ende freudestrahlend in den Armen und betanzten ihren Auswärtserfolg. Die Braunschweiger dagegen ließen kurz die Köpfe hängen, trauerten aber nicht allzu lange. Zu recht: Das, was sie an diesem Abend in der ausverkauften Sporthalle Alte Waage gezeigt hatten, war aller Ehren wert. Sie waren mit dem großen HSV auf Augenhöhe, ein Remis oder gar Sieg war durchaus in Reichweite. „Schade, es war mehr drin“, sagte Lasse Giese nach der Partie. „In der ersten Halbzeit liegen wir zu schnell zurück, aber in der zweiten drehen wir richtig auf.“ Auch Sebastian Czok bemängelte den „verschlafenen Start“, lobte aber vor allem die Deckungsarbeit im zweiten Durchgang. „Wir waren dran, kamen mit dem Tempospiel der Hamburger gut zurecht. Am Ende war es für uns einfach etwas unglücklich.“ In seinen Augen machte Lukas Ossenkopp den Unterschied aus - der Rückraumspieler traf in der Tat gleich zehn Mal das Braunschweiger Tor, so viel wie kein anderer seiner Mitstreiter. Auf MTV-Seite war es dieses Mal Niklas Wolters, der in bestechender Form respektive Torlaune war – sieben teils wunderschön herausgespielte Bälle machte er rein. Bärenstark seine Leistung. Schleppender Start Zu Beginn der Partie - wie schon so oft in dieser Saison – sah es nicht sonderlich gut aus. Zwar starteten die Braunschweiger sehr viel besser als in den vergangenen Spielen, doch kamen sie zunächst mit den schnellen Hamburger Angriffen nicht zurecht und lagen 1:6 und 2:7 zurück. Auch im Angriff agierten sie zu harmlos. Eine Auszeit nach einer knappen Viertelstunde nutzte Coach Volker Mudrow, um seine Jungs verbal so richtig durchzuschütteln. Zwar vergrößerte der Nordklub anschließend seine Führung, lag zwischenzeitig sechs Tore in Front (4:10 in der 17. Minute), doch kam der MTV zunehmend in Schwung und kämpfte sich heran. Mit drei Toren Rückstand (12:15) ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff nahm die Begegnung weiter Fahrt auf, doch die MTVer schienen nun wacher als die Gäste. Beim Stand von 15:17 (36.) hatten sie gleich mehrere Chancen um aufzuschließen, doch nutzten sie diese nicht: Lars Körner vergab frei vorm Tor, Philipp Krause und Sebastian Czok scheiterten per Siebenmeter jeweils am starken HSV-Keeper Justin Rundt. „Zu diesem Zeitpunkt hätten wir durchaus mit ein, zwei Toren in Führung gehen können“, sagte Co-Trainer Udo Falkenroth. Taten sie nicht, blieben aber dran. Timon Wilken hielt nun richtig gut, die Deckung stand 1a, und im Angriff wurde sehr ordentlich agiert. Als Ivan Kucharik knapp zwei Minuten vor Spielende zum 22:23 traf, wurden die Gäste noch einmal richtig nervös. Schlussendlich konnten sie ihre Führung aber über die Zeit retten, machten gar noch einen weiteren Ball rein. Trotz Niederlage zeigte sich Volker Mudrow sehr einverstanden mit dem Abend. „Ich bin super zufrieden. Tolles Spiel, tolle Stimmung. Das war eindeutig Werbung für den Handballsport in Braunschweig.“ Zwar rutschten die Braunschweiger auf den achten Tabellenplatz ab, da sich Oranienburg und Fredenbeck an ihnen vorbeischoben. Aber nach dieser Leistung sollte ihnen vor keinem Gegner bange sein – auch nicht vor dem DHK Flensborg, bei dem sie am kommenden Samstag zu Gast sind. iri/Foto: Reinert/PresseBlen.de MTV: Panzer, Wilken, König, Czok (3), Alex (1), Wolters (7), Krause (1), Seekamp, Körner (2), Giese (3), Hoffmann, Kurachik (5)

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